Die vorgestellten Arbeiten repräsentieren Entwürfe im Bereich abstrakter Kunst. Eine zukünftige Preisgestaltung richtet sich nach Format, Auflagenstärke und Gestaltung.

Zur besseren Ansicht empfehle ich, einzelne Bildvorschauen herunterzuladen (kleines Symbol unten rechts im jeweiligen Bild) und lokal zu betrachten. Die Auflösung entspricht dann HD (Lange Seite 1280 Pixel).

Bevor ich eines der Motive auf Leinwand herstelle, überarbeite ich die jeweilige Grafik oft noch im Hinblick auf Format und einige Details. Wenn sie eine Grafik aus diesem Portfolio erwerben möchten, entscheiden sie mit über Seitenverhältnis, Format und Auflagestärke. Sie erhalten dann das Exemplar mit der laufenden  Nummer 1. Für evtl. weitere Exemplare der Auflage liegen damit Seitenverhältnis und Auflagestärke fest.

An der Gestaltung der Bilder ist keine KI beteiligt. Sie beruhen ausschließlich auf selbstentwickelten Algorithmen. Lediglich einige Bildbeschreibungen sind mit Unterstützung einer KI entstanden.

Kobold
Kobold

Das Bild repräsentiert eine Geometrie vom Typ "fluid waves".

Blauer Planet
Blauer Planet

Das Bild repräsentiert eine Geometrie vom Typ "mandelbrot set".

Wespennest (Hornisse)
Wespennest (Hornisse)

„Wespennest“ vereint drei Fraktale zu einem pulsierenden Insektenkosmos. Das erste in Hornissenfarben (Goldbraun, Bernstein, dunkles Ocker) strahlt aggressive Wucht aus. Das zweite in Goldwespen-Metallic (tiefes Türkis, leuchtendes Pink-Magenta, metallisches Blau) schimmert wie polierter Chitinpanzer. Das dritte in klassischen Wespenstreifen (Goldgelb, Schwarz, warmes Braun) summt vor Vitalität. Gemeinsam bilden sie ein endlos verzweigtes, selbstähnliches Nest: ein fraktales Wespennest, in dem jede Schicht, jede Spirale neue Stachel, neue Kammern, neue Aggression und Schönheit gebiert – Natur als unendliche, gefährlich schöne Geometrie.

Aranea ex Tempore
Aranea ex Tempore

„Aranea ex Tempore“ – „Spinne aus der Zeit“ – ist eine faszinierende abstrakte Vision, die die vierdimensionale Raumzeit zu einem kunstvollen, fast greifbaren Gewebe verdichtet. Das Bild beherrscht ein kühles, tiefes Türkis als Grundton, das wie der endlose Ozean des Kosmos wirkt. Darauf legen sich konzentrische, perfekt symmetrische Ringe und Kugeln in warmen Bronzetönen, Kupfer und Goldbraun, deren Oberflächen in hochglänzender, spiegelnder Qualität schimmern – als wären sie aus poliertem, flüssigem Metall gegossen.

Im Zentrum pulsiert eine dominante, fast kugelförmige Form, umgeben von immer größer werdenden toroidal-ähnlichen Schalen, die sich nach außen wölben und wieder einziehen. Die Übergänge sind nahtlos, mit weichen Gradienten und scharfen Reflexionskanten, die den Eindruck von Tiefe und Krümmung verstärken. Unten spiegelt sich das gesamte Gebilde symmetrisch, als blickte man durch eine horizontale Ebene – vielleicht den Ereignishorizont oder eine zeitliche Symmetrieachse.

Der Titel verrät das Konzept: Die „Spinne“ ist hier kein Insekt, sondern Metapher für das filigrane, verbindende Netz der Raumzeit selbst. Wie eine kosmische Arachne spinnt sie Fäden aus Gravitation und Kausalität, die Ereignisse in vier Dimensionen verknüpfen. Die konzentrischen Kreise symbolisieren Wellenfronten von Gravitationswellen oder Lichtkegel-Schnitte, die sich in der gekrümmten Geometrie Einsteins ausbreiten. Die metallische, reflektierende Textur unterstreicht die Idee von Zeit als etwas Greifbarem, das sich biegen, falten und spiegeln lässt – eine Anspielung auf Wurmlöcher, Singularitäten oder die blockuniversale Sicht, in der alle Momente gleichzeitig existieren.

Die Farbwahl – kühles Türkis gegen warmes Metall – erzeugt einen spannungsvollen Kontrast: das Emotionale, Flüchtige der Zeit trifft auf die kühle Präzision physikalischer Gesetze. Beim Betrachten entsteht fast ein Schwindelgefühl, als würde man in dieses Netz hineingezogen, entlang der Zeitlinien gleiten und die Illusion linearer Abfolge verlieren. Es ist eine stille, kontemplative Arbeit, die Wissenschaft und Mystik vereint: Die Spinne webt nicht nur ein Netz aus Fäden, sondern aus purer Geometrie und Lichtreflexion – ein zeitloses Kunstwerk, das uns einlädt, die Struktur unserer eigenen Existenz zu betrachten.

 

Submit a comment

Name:
Title:
  B I U 🙂 😄 😕 😉
 
  Characters written: and left for a comment:
 
Powered by Phoca Gallery

Die Poesie der Mathematik

Vormerken : vom 29. Mai (Vernissage 19:00) bis 21. Juni 2026 meine umfassende Ausstellung im Dürener Tor, Nideggen

"Die hier gezeigten Werke eröffnen eine neue Dimension bildnerischer Ausdruckskraft. Sie entstammen keiner traditionellen Malweise und keiner digitalen Spielart im herkömmlichen Sinn. Vielmehr handelt es sich um eine neue Kunstform – eine Synthese aus mathematischer Präzision und künstlerischer Intuition, die in dieser Form wohl einzigartig ist.

Die Bildwelten entstehen aus komplexen mathematischen Gleichungen, die nach den Regeln der Relativität, der Geometrie oder der Chaostheorie gestaltet und durch digitale Verfahren sichtbar gemacht werden. Jede Linie, jede Welle, jede Lichtspur folgt dabei einer inneren, berechenbaren Ordnung – und doch entfalten sie eine Wirkung, die zutiefst emotional und menschlich ist. Aus abstrakten Formeln entstehen Bilder, die Bewegung, Tiefe, Licht und Raum atmen – Werke, die zugleich rational konstruiert und sinnlich erfahrbar sind.

Schon in der Antike bestand zwischen Mathematik, Musik und bildender Kunst eine enge Verbindung. Pythagoras sah in Zahlen das Fundament der Harmonie, Leonardo da Vinci fand in geometrischen Proportionen das Maß der Schönheit, und in der Musik Johann Sebastian Bachs verschmelzen Zahl und Klang zu reiner Struktur. In dieser Tradition steht auch die vorliegende Kunst – sie führt die Idee der mathematischen Ästhetik mit den Mitteln des digitalen Zeitalters fort." [Text erstellt mit Unterstützung von ChatGPT (OpenAI) - die Bilder selbst haben nichts mit einer KI zu tun]

Zur besseren Ansicht empfehle ich, einzelne Bildvorschauen herunterzuladen (kleines Symbol unten rechts im jeweiligen Bild) und lokal zu betrachten. Die Auflösung entspricht dann HD (Lange Seite 1280 Pixel). Ausgewählte Arbeiten mit ausführlichen Beschreibungen finden sie hier.

An der Gestaltung der Bilder ist keine KI beteiligt. Auch Standardprogramme wie Photoshop, Fractal-Generatoren, Mathematik-Programme o.ä. spielen dabei keinerlei Rolle.

Die Grafiken beruhen ausschließlich auf selbstentwickelten Algorithmen und ggf. eigenen Fotografien. Lediglich einige Bildbeschreibungen sind mit Unterstützung einer KI entstanden.

Für Kommentare, Fragen, weiterführende Informationen zum Thema, oder bei Interesse an einem großformatigen Druck auf Leinwand, sprechen sie mich gerne an. Sie erreichen mich über info[at]bzus.de oder das 

Kontaktformular

Datenschutz