(Stand 29.04.2026, Preis bei Versand zzgl. 10€)
Die hier gezeigten Werke eröffnen eine neue Dimension bildnerischer Ausdruckskraft. Sie entstammen keiner traditionellen Malweise und keiner digitalen Spielart im herkömmlichen Sinn. Vielmehr handelt es sich um eine neue Kunstform – eine Synthese aus mathematischer Präzision und künstlerischer Intuition, die in dieser Form wohl einzigartig ist.
Die Bildwelten entstehen aus komplexen mathematischen Gleichungen, die nach den Regeln der Relativität, der Geometrie oder der Chaostheorie gestaltet und durch digitale Verfahren sichtbar gemacht werden. Jede Linie, jede Welle, jede Lichtspur folgt dabei einer inneren, berechenbaren Ordnung – und doch entfalten sie eine Wirkung, die zutiefst emotional und menschlich ist. Aus abstrakten Formeln entstehen Bilder, die Bewegung, Tiefe, Licht und Raum atmen – Werke, die zugleich rational konstruiert und sinnlich erfahrbar sind.
Schon in der Antike bestand zwischen Mathematik, Musik und bildender Kunst eine enge Verbindung. Pythagoras sah in Zahlen das Fundament der Harmonie, Leonardo da Vinci fand in geometrischen Proportionen das Maß der Schönheit, und in der Musik Johann Sebastian Bachs verschmelzen Zahl und Klang zu reiner Struktur. In dieser Tradition steht auch die vorliegende Kunst – sie führt die Idee der mathematischen Ästhetik mit den Mitteln des digitalen Zeitalters fort.
Diese Werke sind jedoch mehr als die bloße Visualisierung von Gleichungen. Sie sind Ausdruck eines künstlerischen Denkens, das das Unsichtbare sichtbar macht: die Ordnung hinter dem Chaos, die Bewegung im Stillstand, das Zeitliche im Räumlichen. In den Formen und Farben spiegelt sich eine tiefe geistige Dimension – eine Verbindung von Wissenschaft und Empfindung, von Logik und Intuition.
So entstehen Bilder, die den Betrachter in eine Welt zwischen Naturgesetz und Traum führen. Sie laden dazu ein, Mathematik nicht als abstrakte Wissenschaft, sondern als Quelle der Schönheit zu begreifen – als Sprache des Universums, die der Künstler in eine menschliche, sinnliche Erfahrung übersetzt.
Diese Kunst ist ein Dialog zwischen Form und Gefühl, zwischen Formel und Fantasie. Sie überschreitet die Grenzen zwischen Disziplinen und eröffnet ein neues Feld ästhetischer Erfahrung – ein Terrain, auf dem Denken und Empfinden, Berechnung und Poesie zu einer Einheit verschmelzen.
Werner Siegfried Genreith, Nideggen
EMail: info[at]bzus.de
Web: https://fractal.genreith.com
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001. Abendbrandung
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x40 cm
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Am Nordseestrand entstand diese Bild im Juli 2012. Die Sonne brandet als Fraktal in den Farben der Fotografie rund um die abendliche Stimmung und rahmt die romantische Szenerie vor ihrem Gang hinter den Horizont. |
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002. Abendstimmung
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 90x60 cm
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„Abendstimmung“ vereint Fotografie und digitale Transformation zu einer Komposition voller Wärme und Sehnsucht. Die untergehende Sonne über dem Meer strahlt in intensiven Farben, die sich in fraktalen Strahlen über den Himmel ergießen. Eine einzelne Figur am Strand wirkt wie ein stiller Beobachter dieser erhabenen Szenerie. Das Werk verwandelt die reale Küstenlandschaft in einen imaginären Ort, der zwischen Traum und Wirklichkeit schwebt. |
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003. Alpha-Centauri
Siegfried Genreith |
Auflage: unlimitiert Format: 60x40 cm
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Wo kann ein Sonnenuntergang zauberhafter sein als auf einem fernen Planeten, der um einen genauso fernen Stern in einer fremden Galaxie kreist? Mit ein wenig Fantasie kann man dazu im Juli 2012 auf der Erde bleiben. Die mystische Symbolik am Himmel entsteht am Nordseestrand in Belgien an einem lauen Sommerabend im Juli 2012 direkt vor dem geistigen Auge. |
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004. Beobachter
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x60 cm
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Im Chaos finden Sinne und Fantasie ihre eigene Realität. Entdecken Sie das Kind in sich. Fühlen sie sich beobachtet oder handelt es sich nur um miteinander kommunizierende Wellen auf einem stillen Waldsee? Worüber mögen sie sich austauschen? |
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005. Bequemlichkeit
Siegfried Genreith |
Auflage: unlimitiert Format: 50x50 cm
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Zu tun, was alle tun, zu sagen, was alle sagen, zu denken, was alle denken, ist immer bequem, aber selten richtig! |
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006. Blaue Murmelei
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 80x80 cm
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In „Blaue Murmelei“ entfaltet Siegfried Genreith eine harmonische Komposition aus rhythmisch angeordneten Kugelformen, die wie schwebende Wellen im Raum wirken. Tiefes Blau, durchzogen von warmem Rot, erinnert an das Federkleid des Dompfaffen – jenes Vogels, der mit stiller Präsenz und leuchtender Farbigkeit seit jeher Symbol für Ruhe und innere Einkehr ist. Die Formen scheinen in Bewegung zu murmeln, als führten sie einen stillen Dialog zwischen Energie und Form, zwischen Klang und Farbe. Genreith verwandelt mathematische Algorithmen in eine visuelle Poesie, in der sich Ordnung und Zufall, Logik und Emotion begegnen. „Blaue Murmelei“ lädt den Betrachter ein, sich in dieser zarten Resonanz zu verlieren – in einem Moment, in dem digitale Präzision zu meditativer Stille wird und die Mathematik ihre sinnliche Seite offenbart. |
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007. Blauer Enzian
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x60 cm
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Die kräftigen Farben der bekannten Regenbogenfahne betonen die der fraktalen Form innewohnenden Symmetrien, die an eine wundervolle Blüte erinnern. |
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008. Blutmond
Siegfried Genreith |
Auflage: Unikat Format: 90x90 cm
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Blutmond zeigt die Mondfinsternis vom Januar 2019, eingebettet in ein pulsierendes Fraktal aus warmen Eigenfarben. Die chaotische Geometrie umrahmt den rötlich schimmernden Himmelskörper wie eine kosmische Blüte, aus deren Zentrum der Mond zu schweben scheint. Diese Verschmelzung von Astronomie und digitaler Kunst erzeugt eine fesselnde, fast dreidimensionale Dynamik. Das Bild fügt sich in einen schwarzen Rahmen mit Schattenfuge und Tiefenwirkung. |
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009. Clownerie
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x60 cm
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Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt bei dieser Grafik in grellen Farben. Grundlage der Formen sind kreisförmige Wellen, wie sie auf der spiegelglatten Oberfläche eines Sees zu beobachten sind, wenn man Steine hineinwirft. Die besondere Perspektive führt zu diesem phantastischen Spiel von Formen und Wahrnehmungen. |
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010. Dahliade
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 90x90 cm
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Das Bild erinnert mich an die farbenprächtige Dahliade - einer Ausstellung der schönsten Dahlien der Region - die ich vor Jahren in Bredene/Belgien bei regnerischem Wetter besucht habe. Die Formen entstehen aus einem Wellenmuster, wie es auf einer Wasseroberfläche zu beobachten ist, und einer mathematischen Flächentransformation. Das Bild fügt sich in einen schwarzen Rahmen mit Schattenfuge. |
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011. Der Fluss
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x40 cm
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In kräftigen Farben des Prismas erstrahlt die Hill im Hohen Venn, die sich irgendwann im Unendlichen zu reinen Weiß vereinen werden. Das Bild entstand auf Grundlage einer Fotografie, aufgenommen im August 2011,im belgischen Brackvenn westlich von Monschau. |
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012. Die Vögel
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 90x90 cm
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Die Farben zu diesem wirbelnden Wellenmeer stammen von einem Ara. Was mag wohl hier mit dem Vogel geschehen sein? Hoffentlich war in tropischer Hitze kein Ventilator im Spiel, wie in dem Lied der Prinzen von 1997 (Die Vögel). Das Bild fügt sich in einen schwarzen Rahmen mit Schattenfuge. |
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013. Die Wasserscheide
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 90x90 cm
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Mit „Die Wasserscheide“ präsentiert Siegfried Genreith eine Komposition, die zwischen Naturerfahrung und mathematischer Abstraktion oszilliert. In sanften Übergängen von erdigem Braun zu leuchtendem Himmelblau entfalten sich Formen, die wie Ströme wirken – als flösse Wasser über eine imaginäre Landschaft hinweg. Der Geografiekenner mag in diesen Linien die Rhein-Donau-Wasserscheide erblicken: Nach Süden stürzt es sich in die Donau, nach Norden rinnt es dem Rhein entgegen, und in der Mitte verharrt es unentschlossen. Doch ist diese Interpretation nicht vielleicht eine Illusion? Genreiths Werk hält sich der Eindeutigkeit fern, indem es den Blick immer wieder zwischen Realität und Konstruktion pendeln lässt. Die Schönheit der reinen Mathematik tritt als eigentliche Quelle hervor: Sie kann den Geist täuschen, ihm Landschaften vorgaukeln und Horizonte eröffnen, die es außerhalb der abstrakten Welt der Gleichungen gar nicht gibt. So zeigt „Die Wasserscheide“, wie sehr Wahrnehmung und Fantasie im Fluss liegen. |
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014. Die Welle
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x40 cm
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Das Werk „Die Welle“ ist eine faszinierende Auseinandersetzung mit der Dynamik der Elemente. Die Fotografie, entstanden im Mai 2018 bei Heiligendamm, zeigt zunächst eine fast meditative Küstenlandschaft: die typische Geröllbrandung der Ostsee, die sich in ihrer haptischen Detailtiefe bis zum Betrachter erstreckt, und den sanft ansteigenden Küstenwald. Doch die gewohnte Ordnung wird durch eine künstlerische Intervention aufgebrochen. Aus dem Nichts scheint sich der Himmel zu einer gewaltigen, fraktalen Welle aufzutürmen. Diese digitale Form ist kein Fremdkörper; sie ist eine Metamorphose des Lichts und der Farben, die bereits in der Umgebung angelegt sind. Die Spirale erinnert an die mathematische Präzision der Natur – von der Schneckenmuschel bis zur Galaxie – und interpretiert die drohende Kraft des Meeres auf einer abstrakten Ebene neu. Das Bild erzeugt eine Spannung zwischen der Beständigkeit der Felsen und der flüchtigen, fast pixelartigen Auflösung am Horizont. Es ist eine Einladung, die Natur nicht nur als Abbild, sondern als ein sich ständig wandelndes Muster aus Energie und Information zu begreifen. |
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015. Eisfeenland
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x40 cm
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Eisfeenland entführt in eine glitzernde Winterwelt der Nordeifel. Schneebedeckte Bäume strecken sich in den klaren Himmel, während geometrische Strukturen den Blick leiten. Die Kälte scheint spürbar und kriecht vom Boden aufwärts, eingefangen in einer Komposition aus frostigen Blautönen, hellem Weiß und schattigen Linien, die der Szene eine fast magische Tiefe verleihen. |
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016. Eisvogelblues
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 90x90 cm
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Die prächtigen Farben eines Eisvogels fließen von den Rändern in das Bild, kommunizieren miteinander und bilden sanfte Muster, deren Faszination mit einem Kaminfeuer vergleichbar ist und den Blick fesselt. Das Bild fügt sich in einen schwarzen Rahmen mit Schattenfuge. |
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017. Eruptionen
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x40 cm
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„Eruptionen“ fängt einen Moment ein, in dem die Natur selbst zu pulsieren scheint. Die letzten Strahlen der untergehenden Sonne brechen hervor wie glühende Materie, die in den Raum geschleudert wird und sich vom schneidenden Nordwind über die Landschaft tragen lässt. Sie legt sich wie ein feiner, brennender Schleier über die noch kahlen Bäume, Sträucher und Wiesen der Nordeifel, die nach einem langen Winter im April 2010 noch ohne Blätter dastehen. Gerade diese Transparenz der Äste öffnet den Blick auf ein Schauspiel aus Licht und Farbe: ein Himmel, der in tiefem Orange, Rot und Gold erglüht, als würde er selbst in einer stillen Eruption vergehen. Das Bild verbindet die Ruhe eines kühlen Frühlingsabends mit der eruptiven Kraft des Sonnenuntergangs und lässt den Betrachter spüren, wie sich Natur und Licht in einem einzigen, intensiven Moment begegnen. |
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018. Feenreich
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 40x60 cm
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Das Werk „Feenreich“ fängt den exakten Augenblick ein, in dem die stoffliche Welt ihre Festigkeit verliert. Die Makroaufnahme eines Rittersporns, ursprünglich fest verwurzelt in einer herbstlichen Wiese des Jahres 2010, erfährt hier eine metaphysische Verwandlung. Das tiefe Indigo und Violett der Blüte bildet den Ankerpunkt, doch die Struktur wirkt bereits porös, fast so, als würde sie von innen heraus durch Licht ersetzt.
Der Hintergrund ist kein statischer Raum, sondern ein dynamisches Geflecht aus vertikalen Spektralfarben. Diese Regenbogenkaskaden wirken wie die Schwingungen einer anderen Frequenz, die den Rittersporn sanft aus seiner Umgebung lösen. Es entsteht der Eindruck einer Entmaterialisierung: Die Blüte schwebt nicht einfach nur davon, sie wird Teil des Lichts selbst. Die grünen Halme im Vordergrund dienen als letzte, unscharfe Zeugen der irdischen Welt, während das Zentrum des Bildes den Übergang in eine übernatürliche Sphäre zelebriert.
Es ist eine Hommage an die verborgene Magie in der Natur – ein Beweis, dass hinter der Fassade des Alltäglichen ein pulsierendes Reich aus Farbe und Licht existiert, das nur darauf wartet, entdeckt zu werden. |
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019. Felsenkraut
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 40x60 cm
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Seltsame Gewächse entspringen der Felsnadel bei Gerolstein. Die Grenzen zwischen Grafik und natürlichen Formen verschwimmen und lassen die fraktale Schönheit der Natur hervortreten. Die Fotografie entstand im Juni 2010 während einer Wanderung auf dem Eifelsteig. |
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020. Gänsechaos
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x40 cm
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Gänseblümchen auf einer Wiese suchen sich aus einem schier unentwirrbaren Knäuel fraktaler Strukturen zu befreien. Die Aufnahme entstand im April 2011 unmittelbar vor dem ersten Rasenschnitt in Belgien. |
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021. Gelassenheit
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 40x60 cm
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„Gelassenheit“ ist eine visuelle Meditation über die Zeit und die Ewigkeit. Die Grundlage bildet eine Aufnahme einer historischen Windmühle bei Kinderdijk, Niederlande, entstanden im Sommer 2021. Doch dieses Bild ist keine bloße Fotografie; es ist eine Symbiose aus Realität und fraktaler Mathematik. Die Grafik, gehalten in den sanften, bildeigenen Tönen von verwittertem Ziegel, Schilfgrün und dem fahlen Weiß des Himmels, hüllt das Bauwerk in eine schützende Aura.
Die unendlichen Spiralen und Verzweigungen der fraktalen Grafik erzeugen ein Paradoxon. Sie bringen eine feine, fast molekulare Bewegung in die Szenerie, die an den Wind erinnert, der seit Jahrhunderten die Flügel antreibt. Gleichzeitig strahlt die Mühle selbst, fest verankert im Zentrum des Wirbels, eine unerschütterliche Ruhe und Stabilität aus.
Es ist eine Hommage an die jahrhundertealte Technik, die sich gelassen gegen die Unendlichkeit des fraktalen Raums behauptet. „Gelassenheit“ lädt den Betrachter ein, den Blick in den unzähligen Windungen der Grafik zu verlieren und dabei die beruhigende Präsenz der Mühle als Anker zu spüren. Ein Moment des Innehaltens, der die Grenzen zwischen Mensch, Maschine und Mathematik aufhebt. |
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022. Gestohlene Zeit
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 90x60 cm
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Relativistische Wellen in vier Dimensionen verzerren die Wahrnehmung des Bebachters.. Die Zeit entflieht dem Raum in blauen Schwaden. Die Farbskala entstammt dem Bild eines Eichehähers. |
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023. Ginkgo
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 90x90 cm
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In „Ginko“ begegnen wir einer Form, die zwischen Blatt, Flamme und Flügel zu schweben scheint. In den Farben des Buntspechts – tiefes Schwarz, strahlendes Weiß und ein vibrierendes Rot – entfaltet sich eine rhythmische Komposition, die an den Fächer des Ginkgoblattes erinnert, zugleich aber das Innenleben einer Formel spiegelt. Aus mathematischen Wellen entsteht hier ein lebendiges Geflecht, das ebenso an pulsierende Energie wie an stille Natur erinnert. Genreith verwebt in diesem Werk die Präzision digitaler Berechnung mit dem Empfinden organischer Schönheit: Linien werden zu Lebewesen, Gleichungen zu Poesie. „Ginko“ lädt den Betrachter ein, über die scheinbare Grenze zwischen Natur und Abstraktion hinauszublicken – dorthin, wo sich Erkenntnis und Staunen berühren. Das Bild fügt sich in einen schwarzen Rahmen mit Schattenfuge und Tiefenwirkung. |
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024. Goldene Stille
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x60 cm
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Das Bild zeigt eine beinahe meditative Konstellation: ein heller, schwebender Körper, umfangen von warmen Rottönen, metallischem Gold und tiefen Schatten. Die Farben der Goldwespe – glänzend, kostbar, zugleich warnend – verleihen der Komposition eine stille Intensität. Nichts drängt, alles zieht. In dieser Ruhe entfalten sich vierdimensionale Rauzeitwellen, nicht als dramatischer Bruch, sondern als langsames Nachgeben der Geometrie. Die Raumzeit senkt sich, bildet eine Mulde, einen Übergang, in dem sich Masse und Struktur begegnen. Einsteins Gesetze wirken hier wie ein leiser Atem: Gravitation als Form, nicht als Kraft, als sanfte Verformung des Kontinuums. Das Dunkel im Zentrum deutet Tiefe an, vielleicht Erinnerung, vielleicht Zukunft. Licht fließt darüber hinweg, ohne es aufzulösen. So verbindet das Werk physikalische Präzision mit poetischer Offenheit. Es lädt ein, die Raumzeit nicht zu verstehen, sondern ihr zu lauschen – im goldenen Schweigen der Ordnung. |
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025. Goldwespe
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x60 cm
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In „Goldwespe“ offenbart Siegfried Genreith die verborgene Schönheit mathematischer Strukturen, die hier in ein farbgewaltiges Arrangement münden. Die irisierenden Töne der Goldwespe – metallisch schimmerndes Blau, glühendes Rot, tiefes Schwarz – verflechten sich zu einem dynamischen Geflecht von Wellenfronten. Es scheint, als würden Raum und Zeit selbst in Strudeln aufbrechen, um neue Horizonte zu eröffnen. Der Betrachter sieht sich einer Vision gegenüber, in der vertraute Realitäten an ihre Grenzen stoßen und das Ungewisse hinter ihnen hervortritt. Jede Linie, jede Schwingung verweist auf die Frage, wie viele Horizonte man überschreiten muss, um die tieferen Dimensionen von Farbe und Form zu erfahren. Noch ruht der Beobachter – doch der Moment des Aufbruchs ist nah. Mit Lichtgeschwindigkeit könnte er sich in Bewegung setzen, und im Fluss dieser Reise verbinden sich Raum und Zeit zu einem neuen, geheimnisvollen Kontinuum. |
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026. Grauzonen
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 40x60 cm
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Grauzonen ist ein Werk von eindringlicher Stille und unaufdringlicher Dramatik. Im Zentrum steht ein abgestorbener Baum, verwurzelt in der sumpfigen Landschaft des Hohen Venns – ein Relikt der Natur, gezeichnet von Zeit, Wetter und Vergänglichkeit. Die zugrunde liegende Fotografie aus dem Winter 2019 wurde in der digitalen Bearbeitung zu einem Zwischenraum erweitert: einem Ort, an dem Wirklichkeit und Abstraktion nahtlos ineinander übergehen.
Die Farben bleiben dem Original treu – kalte Braun- und Grautöne, das fahle Licht des Dezemberhimmels, das Dunkel des Wassers und die matte Textur vertrockneten Schilfs. Doch in der grafischen Transformation überlagern sich diese Elemente mit energetischen Strukturen: Lichtadern durchziehen das Bild vertikal, wie elektrische Impulse oder Erinnerungsspuren. Sie scheinen aus einer anderen Realität zu stammen – aus einer Zone, die wir normalerweise nicht sehen.
Der Titel Grauzonen verweist nicht nur auf die tonale Reduktion des Werks, sondern auch auf den Zustand, den es beschreibt: das Dazwischen. Zwischen Leben und Tod, Natur und Algorithmus, Klarheit und Geheimnis. Das Werk spielt mit Wahrnehmung und Tiefe – und lässt Raum für Deutung. Ist es ein Porträt des Verfalls oder eine Ode an das Verborgene? Eine Dokumentation der Realität oder ein Zugang zu ihrer energetischen Ebene?
Siegfried Genreith gelingt es, mit minimalistischer Farbgebung und digitaler Überlagerung eine fast mystische Atmosphäre zu erzeugen. Das Bild wirkt wie eine stille Warnung – oder ein Portal. |
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027. Heidesonne
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x40 cm
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Selbst die Sonne scheint in den Farben der Besenheide bei Brunssum in den Niederlanden. So verschmilzt der Himmel harmonisch mit einer wunderschönen Spätsommerlandschaft im August 2019. |
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028. Herbsthimmel
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 40x60 cm
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Ein warmer Indian Summer taucht die Landschaft der Eifel im Herbst 2010 in leuchtende Farben. Goldene Baumkronen säumen einen Weg, während sich über ihnen ein klarer blauer Himmel öffnet. Von den Rändern des Bildes scheinen Formen und Wirbel in den Raum zu fließen – als würde der Himmel selbst in die Landschaft strömen und die herbstliche Stimmung umarmen. |
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029. Herbstlicht
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 40x60 cm
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Im Herbst 2017 durchströmt ein warmes, beinahe magisches Licht die Krone einer alten Eiche an der Saarschleife bei Mettlach. Die Sonne steht hoch zwischen den Ästen und bricht sich in den gelb leuchtenden Blättern. Strahlen fallen durch das Geäst und öffnen einen Blick auf den stillen Fluss im Hintergrund. Der Baum wirkt wie ein Mittelpunkt, ein ruhiger Anker zwischen Himmel, Wasser und Erde.
Über die fotografische Szene legen sich goldene Flächen und spiralförmige Muster. Sie erinnern an natürliche Wachstumsformen, an Schneckenhäuser, Wirbel oder die verborgenen Strukturen von Pflanzen. Diese Formen scheinen sich aus dem Licht selbst zu entwickeln: aus den Sonnenstrahlen, die zwischen den Ästen aufleuchten, aus den Bewegungen des Herbstes, der Blätter und Luft in sanfte Drehungen versetzt.
So entsteht ein Bild zwischen Wirklichkeit und Abstraktion. Die Landschaft bleibt erkennbar – der Baum, das Wasser, das Ufer –, doch gleichzeitig öffnet sich eine zweite Ebene. Die mathematischen Spiralen greifen die lebendigen Strukturen der Natur auf und verstärken sie. Licht wird zu Bewegung, Bewegung zu Muster.
„Herbstlicht“ zeigt einen Moment stiller Verwandlung: ein Augenblick, in dem Natur, Licht und Form miteinander verschmelzen und die Landschaft für einen Moment fast traumhaft erscheint. |
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030. Jennifer Adam
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 90x60 cm
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Mit „Jennifer Adam“ entführt Siegfried Genreith in eine Welt, in der Raumzeitwellen sich mit den Farben der Natur verweben. Die warmen Töne des Rotkehlchens – leuchtendes Orange, sanftes Grau-Blau – entfalten sich in weichen Strömungen, die eine subtile, beinahe erotische Spannung erzeugen. Die beiden dominanten Kugelformen wirken wie pulsierende Zentren, die einander anziehen und zugleich auf Distanz halten – Sinnbild für das Spiel von Nähe und Ferne, Verlangen und Zurückhaltung. Der Titel verweist auf einen kaum bekannten Song der frühen 1970er Jahre, dessen ruhige, wellenartige Rhythmen in der Komposition nachhallen. So entsteht eine Verbindung zwischen Musik, Erinnerung und mathematischer Struktur. Das Werk fordert den Betrachter auf, sich in den Fluss der Formen hineinzugeben, die Grenzen zwischen Natur, Emotion und Raumzeit zu hinterfragen – und in der stillen Harmonie des Unendlichen eine persönliche Resonanz zu finden. |
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031. Katzenstreu
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x40 cm
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Dieses Bild geht auf eine beiläufige, aber treffende Beobachtung zurück: Meine Enkelin meinte spontan, darin eine Katze zu erkennen. Was zunächst wie eine zufällige Ansammlung von Strukturen auf einem Waldweg erscheint, beginnt bei genauerem Hinsehen tatsächlich eine Form anzudeuten.
Die Grundlage der Arbeit ist eine Fotografie aus dem April 2014, aufgenommen auf einem Waldweg bei Nideggen. Ameisen bewegen sich über den Boden, tragen Partikel, hinterlassen Spuren und bilden kleine Ansammlungen. Erde, Blätterreste und organische Strukturen verteilen sich scheinbar ungeordnet über die Fläche. Doch gerade in diesem scheinbaren Chaos entstehen Muster.
Durch die digitale Bearbeitung und die Einbindung mathematischer Strukturen verdichten sich diese natürlichen Elemente zu einer neuen Bildordnung. Linien, Körnungen und Bewegungen überlagern sich, bis sich in der Mitte des Bildes eine Form andeutet – eine Katze, zusammengesetzt aus Fragmenten der Natur selbst.
Die Arbeit spielt bewusst mit einem bekannten Phänomen der Wahrnehmung: Unser Blick sucht nach Bedeutung und erkennt in zufälligen Strukturen vertraute Figuren. Ähnlich wie wir in Wolken Gesichter oder Tiere sehen, entsteht auch hier eine Gestalt aus einem Zusammenspiel von Zufall, Natur und Interpretation.
So verbindet „Katzenstreu“ humorvolle Leichtigkeit mit genauer Naturbeobachtung. Ameisen, Bodenstrukturen und digitale Transformationen verschmelzen zu einem Bild, das zwischen Abstraktion und Figur, zwischen Zufall und Gestaltung pendelt – und dabei den Betrachter einlädt, eigene Entdeckungen zu machen. |
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032. Kreidestrand
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 40x60 cm
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Die Kreidefelsen bei Dover bilden den Hintergrund dieser Arbeit, eingerahmt von einem Fraktal in der Form einer Brandungswelle. Die Farben der Grafik sind dem Bild vom Oktober 2005 entnommen und fügen sich auf natürliche Weise in die Gesamtkomposition ein. |
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033. Krötenbogen
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x40 cm
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Eingebettet in die Farben des Prismas sucht eine Kröte nach Orientierung in der ungewohnten Umgebung. Die Aufnahme entstand im Frühjahr 2010 bei einer Wanderung in der Nähe von Gerolstein in der Eifel. |
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034. Leuchtfeuer
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 40x60 cm
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Der Leuchtturm von Lindau am Bodensee bietet die Kulisse für die Abendstimmung, eingewoben in eine fraktale Grafik aus den Farben der Fotografie vom Oktober 2019. |
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035. Löwenblau
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x40 cm
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Das Werk „Löwenblau“ ist eine visuelle Meditation über den Moment der Stille. Die Grundlage bilden zwei Frühlingsboten aus einem Garten in Nideggen: der Löwenzahn und das Vergissmeinnicht. Im Zentrum der Komposition schwebt der weiße, filigrane Fruchtkörper – ein Meisterwerk der Natur, das hier wie ein strahlender Fixstern in einem fernen Galaxienhaufen wirkt. Seine feinen Schirmchen sind mit einer Präzision gezeichnet, die einen scharfen Kontrast zur traumartigen Umgebung bildet.
Das „Löwenblau“ entsteht durch die chromatische Auflösung der Vergissmeinnicht. Die blauen Blütenblätter sind nicht mehr bloße Flora; sie sind zu einer pulsierenden, flüssigen Materie verschmolzen. Die Hintergrundstruktur erinnert an Lichtbrechungen unter Wasser oder elektrische Entladungen in der Atmosphäre. Diese Textur vermittelt das Gefühl, dass der Löwenzahn nicht auf der Wiese liegt, sondern im Zentrum eines energetischen Feldes manövriert.
Es ist eine Hommage an den 1. Mai 2011 – ein konservierter Augenblick, in dem das Schwere leicht wird und das Kleine, Vergängliche eine monumentale, kosmische Bedeutung erlangt. „Löwenblau“ lädt den Betrachter ein, den Atem anzuhalten, um die zerbrechliche Symmetrie dieses schwebenden Wunders nicht zu stören. |
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036. Mandala
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 80x120 cm
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„Mandala“ entfaltet sich wie ein kaleidoskopisches Universum aus Farben und Formen. Auf der Basis von Schwarz und Weiß wächst eine lebendige Vielfalt an Tönen, die sich spiralförmig und organisch ausbreiten. Das Werk erinnert an die ornamentale Strenge und spirituelle Tiefe indischer Mandalas, bleibt dabei aber chaotisch und verspielt – ein Sinnbild für den Weg des Lebens, der selten gerade verläuft, sondern voller unerwarteter Wendungen steckt. |
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037. Mutter Erde
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x40 cm
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Mutter Erde zeigt einen einzeln stehenden Baum unter einem weit geöffneten Himmel – ein Sinnbild für Einsamkeit, Beständigkeit und Leben. Was oberirdisch als stille Szene erscheint, entfaltet unterhalb der Horizontlinie ein fraktales Wurzelwerk von überwältigender Tiefe. Wie natürliche Nervengeflechte breiten sich die spiralförmigen Strukturen aus und lassen erahnen, wie stark das Sichtbare mit dem Unsichtbaren verbunden ist.
Die verwendeten Farben – Olivgrün, Hellgrau, Weiß und zarte Gelbtöne – stammen aus der Originalfotografie und verleihen der Szene eine ruhige, fast meditative Erdverbundenheit. Das Werk ist eine digitale Reflexion über Verwurzelung, Wachstum und das stille Wirken der Natur in tieferen Dimensionen. |
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038. Panta rhei
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x40 cm
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Panta rhei – alles fließt. Die weite Moorlandschaft des Hohen Venns, aufgenommen im August 2011 bei Monschau, wird in dieser Arbeit zu einer poetischen Meditation über Wandel und Bewegung. Still ruhende Wasserflächen spiegeln Himmel und Vegetation, doch die digitale Bearbeitung verwandelt diese Ruhe in sanft fließende Ströme aus Licht und Schatten. Horizontale Wellenstrukturen lösen die Grenzen zwischen Land, Wasser und Himmel auf. Das Bild scheint zu atmen, als ob die Landschaft selbst lebendig wäre und in stetigem Rhythmus pulsiert. Die kühlen Grau- und Silbertöne verschmelzen mit dem satten Grün der Grasinseln zu einer Farbwelt, die gleichermaßen beruhigt wie entrückt. So wird das Werk zu einem Zwischenraum – ein Ort, der nicht ganz der Wirklichkeit und nicht ganz dem Traum gehört. Panta rhei lädt dazu ein, sich dem Fließen hinzugeben und den Blick treiben zu lassen, ohne Anfang und ohne Ende, ganz im Sinne des altgriechischen Gedankens: Alles ist im Wandel. |
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039. Phallus impudicus
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x60 cm
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Mit „Phallus Impudicus“ wagt Siegfried Genreith einen Balanceakt zwischen Natur, Fantasie und mathematischer Abstraktion. Warme, erdige Farbtöne – Beige, Braun, gebrochenes Grün – formen eine Komposition von Wellen in vier Dimensionen, deren Anmutung zugleich vertraut und irritierend wirkt. Wer mit der Natur vertraut ist, wird unweigerlich an die „Gemeine Stinkmorchel“ denken, deren lateinischer Name dem Werk den Titel gibt. Doch wie so oft bleibt Genreiths Kunst in der Schwebe: Ist es eine Pilzgestalt, ein Körperfragment oder nur eine zufällige Ausprägung mathematischer Kurven? Die Frage „Kann Mathematik Sünde sein?“ führt den Betrachter in ein Spannungsfeld, in dem Rationalität und Imagination ineinanderfließen. So wird das Werk zur Einladung, über die Grenzen zwischen biologischer Realität, erotischer Anspielung und der reinen Logik mathematischer Strukturen nachzudenken – und darin eine unerwartete Schönheit zu entdecken. |
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040. Quell des Lebens
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 80x80 cm
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Im Werk „Quell des Lebens“ entfaltet sich ein visuelles Gleichnis für Ursprung und Werden. Aus dem Zentrum der Komposition entspringen spiralförmige Wellen, die sich in leuchtenden Schichten von Blau, Grün, Rot und Violett in den Raum ergießen. Was zunächst wie ein abstraktes Spiel digitaler Formen erscheint, wird beim längeren Betrachten zu einer Metapher für Energie, Evolution und Entstehung. Hier pulsiert ein mathematisches Herz, das zugleich an Zellteilung, an kosmische Explosionen und an die Bewegung des Wassers erinnert. Genreith gelingt es, die formale Präzision der digitalen Berechnung mit der sinnlichen Dynamik organischer Prozesse zu verweben. „Quell des Lebens“ ist eine Meditation über Anfang und Bewegung – über das ewige Prinzip, das in Zahlen, Wellen und Farben Gestalt findet. |
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041. Raum und Zeit
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x60 cm
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Das Werk „Raum und Zeit“ ist eine visuelle Meditation über Einsteins Relativität. Eine glühende Sphäre schwebt in einem vibrierenden Feld aus Wellen, als würde das Licht selbst die Struktur des Raumes verformen. Rot und Gold verschmelzen zu einer kosmischen Hitze, die sowohl Bewegung als auch Stille in sich trägt. Der Betrachter steht nicht mehr außerhalb, sondern wird Teil der Dynamik – hineingezogen in den Strudel einer Geometrie, die zugleich ätherisch und präzise ist. Hier offenbart sich Mathematik als Energie, Gravitation als Gestaltungskraft. Genreith übersetzt physikalische Theorie in poetische Anschauung: Raum wird plastisch, Zeit erhält Tiefe. „Raum und Zeit“ zeigt, dass sich die Grenzen von Wissenschaft und Kunst dort auflösen, wo Form und Gleichung zu einer gemeinsamen Sprache verschmelzen. |
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042. Rheinland
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x40 cm
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"Rheinland" ist ein faszinierendes künstlerisches Werk, das die Seele des gleichnamigen deutschen Landschaftsraums einfängt und in einer einzigartigen Weise präsentiert. Die Grafik entstammt einer Fotografie, deren Farben – tiefes Rot, weiches Grau und zartes Weiß – kunstvoll miteinander verschmelzen. Im Vordergrund erblühen prächtige rote Blumen, deren lebendige Töne die Komposition dominieren und den Blick des Betrachters sofort auf sich ziehen. Dahinter erstreckt sich ein abstrakter Hintergrund, der die Reflexionen eines Flusses und die Silhouette einer Stadt einfängt. Die Oberfläche wirkt wie ein impressionistisches Gemälde, in dem Licht und Farbe in wellenartigen Mustern tanzen, als ob der Rhein selbst die Szene mit seinen Bewegungen prägt. Diese Verschmelzung von Natur und urbaner Architektur schafft eine harmonische, fast träumerische Atmosphäre, die die Schönheit und Vielfalt des Rheinlands poetisch widerspiegelt. Das Bild lädt dazu ein, die Details zu erkunden und die Geschichte dieses einzigartigen Ortes in jeder Farbschicht zu entdecken. |
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043. Rotkelchenblues
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 90x90 cm
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Rotkelchenblues entfaltet eine stille, farbige Melancholie. Von allen Seiten strömen die sanften und intensiven Töne eines Rotkelchens ins Zentrum, verschmelzen zu einem harmonischen Ganzen und erzeugen eine fast meditative Tiefe. Die lebendige Komposition lädt ein zum Verweilen und Versinken – wie beim Blick ins flackernde Licht eines Feuers. Ein Werk, das die Sprache der Fraktale mit emotionalem Ausdruck verbindet – typisch für Siegfried Genreiths Handschrift. Das Bild fügt sich in einen schwarzen Rahmen mit Schattenfuge. |
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044. Schmetterling
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x60 cm
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In „Schmetterling“ begegnet der Betrachter einer abstrakten, fast ätherischen Gestalt, die aus den Tiefen der Farbflächen hervorzutreten scheint. Ihre symmetrische Struktur erinnert an ausgebreitete Flügel, die in feinen Übergängen von Violett zu Türkis leuchten – als wäre das Licht selbst ihr Atem. Genreiths Bild ist eine Hommage an die Verwandlung, an jene fragile Balance zwischen Materie und Bewegung, die das Leben kennzeichnet. Der Schmetterling, Sinnbild der Metamorphose, wird hier zu einer kosmischen Figur: ein Wesen aus Energie, das den Raum durchdringt und die Grenzen zwischen Physik und Poesie auflöst. So erzählt „Schmetterling“ von der Schönheit des Augenblicks – und von der stillen Kraft, die in jeder Veränderung liegt. |
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045. Schneckenbogen
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x40 cm
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Am Fuße des Regenbogens liegt eine Schnecke? |
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046. Sonnenbad
Siegfried Genreith |
Auflage: unlimitiert Format: 60x40 cm
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Ein Reh sonnt sich am Herbstanfang 2022 im Garten zwischen Obstbäumen, eingeramt von einem Fraktal in den Farben der Fotografie, das sich so harmonisch in das Bild einfügt und die Ruhe des Tieres wirkungsvoll unterstreicht. |
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047. Sterngeburt
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x40 cm
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Eine kosmische Explosion inmitten der Unendlichkeit füllt den Raum mehr und mehr mit einer ungekannten Pracht aus filigranen Formen und Farben. Oder handelt es sich dabei um die Schnittfläche eines erlesenen Edelsteins, der im Licht der Lampen in brillianten Farben erstrahlt. |
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048. Stilblüte
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 90x90 cm
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Raumzeitwellen in vier Dimensionen fließen ineinander, kommunizieren miteinander, verstärken oder löschen sich gegenseitig aus und bilden bizarre Muster in den Farben einer Mandarinente. In Stilblüte verschmelzen mathematische Präzision und poetische Farbwelten zu einem hypnotischen Gesamtbild. Inspiriert von der fraktalen Ästhetik und den Farben der Natur, entfaltet sich eine virtuelle Blüte jenseits der Dimensionen – ein visuelles Spiel aus Raum, Zeit und digitaler Schöpfung. Das Bild fügt sich in einen schwarzen Rahmen mit Schattenfuge. |
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049. Träume
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 40x60 cm
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Zu einem wahren Spiegel der Träume macht die unaufdringlich eingebettete Grafik diesen Sonnenuntergang über der Nordsee. Kaum erkennbar sind die Übergänge zwischen Traum und Wirklichkeit, die über Brandung und Watt nahtlos miteinander verschmelzen. Die Aufnahme entstand im Juli 2012 bei De Haan an der belgischen Küste. |
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050. Vennfrühling
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x40 cm
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Ein Hauch von Frühling schleicht sich in die Winterlandschaft des Hohen Venns. Die Wasserfläche spiegelt die kommende Jahreszeit und kündigt vom baldigen Erwachen der Natur. Die Aufnahme entstand im März 2009 im belgischen Hohen Venn bei Monschau. Die eingewobene Grafik zeigt die natürlichen Farben einer Frühlingswiese mit Löwenzahn und Klatschmohn. |
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051. Vennhorizont
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x40 cm
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Das Werk „Vennhorizont“ fängt die stille, fast ehrfürchtige Melancholie einer Wanderung durch das Hohe Venn bei Mützenich ein. Ein hölzerner Steg, der sich durch die geschützte Moorlandschaft zieht, wird hier zum zentralen Leitelement, das den Betrachter direkt an einen mystischen Ort führt. Erstellt im August 2011, nutzt die Grafik die natürliche Farbpalette der Fotografie – gedämpftes Grün, erdige Brauntöne und das silbrige Grau des Wassers –, um eine nahtlose Einheit zwischen Natur und digitaler Abstraktion zu schaffen.
Die künstlerische Bearbeitung erzeugt einen faszinierenden Spiegelungseffekt, der den Steg wie auf einer vibrierenden Lichtwelle schweben lässt. Die Grenzen zwischen dem festen Boden des Venns und der flüchtigen Erscheinung des Horizonts verschwimmen. Es entsteht eine Tiefenwirkung, die den Geist dazu einlädt, dem Pfad über das Greifbare hinaus zu folgen.
„Vennhorizont“ ist eine Hommage an die Weite und die ungestörte Stille dieser einzigartigen Landschaft. Das Bild wirkt wie ein tiefes Einatmen der kühlen Moorluft – eine Einladung, den Alltag hinter sich zu lassen und dem Pfad in die Unendlichkeit des Venns zu folgen. |
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052. Vennlichter
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x40 cm
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Der Winter im Brackvenn spiegelt sich in zugefrorenen Tümplen in winterlichen Farben und verleihen der Landschaft einen mystischen Charakter. Das Foto entstand im Februar 2019 im belgischen Venn bei Mützenich. |
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053. Vennsommer
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x40 cm
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Jede Jahreszeit hat ihren Reiz im Hochmoor. Sattes Grün wechselt mit kleinen Seen. Ein zauberhaftes Licht liegt über allem. Die Grafik in den Farben der Vennlandschaft entführt den Betrachter in ein Feenreich. Die Fotografie wurde im August 2011 im belgischen Hohen Venn bei Monschau aufgenommen. |
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054. Vennwasser
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x40 cm
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Wasser und Quellflüsse gehören untrennbar ins Hohe Venn. So auch die Rur bei Monschau im April 2022. Die Farben der Grafik sind dem Bild entnommen und unterstreichen unaufdringlich seinen dynamischen Charakter. |
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055. Vennweiß
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x40 cm
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Vennweiß zeigt die winterliche Stille des belgischen Hohen Venns im Februar 2019. Schnee und Reif verwandeln die Landschaft in ein endloses, sanftes Weiß, während dezente grafische Strukturen die Szene durchziehen. In der bleigrauen Weite offenbart sich eine stille, fast meditative Schönheit. |
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056. Wespe
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 90x90 cm
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Die Farben der Gemeinen Wespe bilden die Grundlage für diesen süßen Zauber aus ineinander fließenden Wellen, die sich im Zentrum verlieren. Dem Bild liegt ein Modell von Wellen auf einer Wasseroberfläche zugrunde, wie sie miteinander kommunizieren, sich gegenseitig auslöschen oder verstärken. Eine mathematische Transformation kehrt dabei das Innere nach außen und sorgt für dieses phantastische Spiel der Formen. Das Bild fügt sich in einen schwarzen Rahmen mit Schattenfuge. |
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057. Windspiel
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x40 cm
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In der Grafik „Windspiel“ verschmelzen Tradition und digitale Fragmentierung zu einer luftigen Komposition. Das Werk basiert auf einer Fotografie der historischen Windmühlen bei Kinderdijk, löst deren statische Monumentalität jedoch zugunsten einer spielerischen Bewegung auf. Die charakteristischen Silhouetten der Mühlen und das satte Grün der Ufervegetation scheinen sich in filigranen, sternförmigen Fraktalen aufzulösen. Diese geometrischen Ausläufer greifen wie Windräder in den neutralen, hellgrauen Hintergrund aus und erzeugen so eine visuelle Entsprechung zum unsichtbaren Element des Windes. Die Grafik bewahrt die natürliche Farbpalette der ursprünglichen Aufnahme, setzt sie aber in einen völlig neuen Kontext: Das massive Mauerwerk und die hölzernen Flügel wirken in dieser Darstellung fast organisch, als wären sie Teil einer botanischen Struktur. „Windspiel“ ist eine Hommage an die Symbiose aus Technik und Natur. Es bricht mit der Erwartungshaltung einer klassischen Landschaftsaufnahme und lädt den Betrachter ein, die Harmonie von Kinderdijk als ein flüchtiges, fragiles Geflecht aus Form und Farbe neu zu entdecken. |
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058. Winterfeuer
Siegfried Genreith |
Auflage: unlimitiert Format: 60x80 cm
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„Winterfeuer“ fängt die stille Dramatik eines Januartages 2010 bei Nideggen ein. Inmitten einer weiten, unberührten Schneelandschaft erhebt sich ein einzelner Baum – kahl, verwinkelt, den Elementen ausgesetzt. Doch statt in winterlicher Starre zu verharren, scheint er von innen heraus zu glühen: Seine Rinde und Äste sind durchzogen von leuchtenden Strukturen in Schwarz, Rot und Gold, die wie Flammen über seinen Körper wandern.
Dieses Feuer wirkt nicht zerstörerisch, sondern lebendig – als wäre es die sichtbare Energie des Baumes selbst, die sich gegen die Kälte behauptet. Die Farben erinnern zugleich an Wärme und an Spannung, an Leben in einer scheinbar erstarrten Welt.
Die umliegende Landschaft ist reduziert: Weißer Schnee, sanfte Hügel, ein grauer Himmel. Diese Zurückhaltung lenkt den Blick auf den Solitär, der zum Mittelpunkt eines leisen, aber intensiven Geschehens wird.
„Winterfeuer“ verbindet Gegensätze – Kälte und Glut, Ruhe und Bewegung, Natur und Transformation. Es ist ein Bild der inneren Kraft, die selbst im tiefsten Winter nicht erlischt, sondern in stiller Glut weiterbesteht. |
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059. Zauberwald
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 40x60 cm
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Ende Oktober 2020 fällt ein Sonnenstrahl durch den schon im tiefen Schatten liegenden Wald auf eine Gruppe Birken. Die malerische Szenerie ist hier noch einmal unterstrichen, indem die eigentlich sehr dunklen Bereiche durch die Grafik aufgehellt und in den natürlichen Farben strukturiert werden. Die Aufnahme entstand Ende Oktober 2020 am großen Rursee bei Heimbach in der Eifel. |
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060. Zweiundvierzig
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 90x90 cm
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Zweiundvierzig strahlt in den changierenden Farben einer Goldwespe – smaragdgrün, tiefrot und dunkelblau. Die Komposition pulsiert zwischen Ruhe und Bewegung, getragen von sanften Raumzeitwellen, die an das relativistische Weltbild Albert Einsteins erinnern. Eine Hommage an die ultimative Antwort aus Douglas Adams’ Kultroman. Das Bild fügt sich in einen schwarzen Rahmen mit Schattenfuge und Tiefenwirkung. |