Chaos, Kunst und Algorithmen (Digitale Kunst) - Abstrakte Motive
Die vorgestellten Arbeiten repräsentieren Entwürfe im Bereich abstrakter Kunst. Eine zukünftige Preisgestaltung richtet sich nach Format, Auflagenstärke und Gestaltung.
Zur besseren Ansicht empfehle ich, einzelne Bildvorschauen herunterzuladen (kleines Symbol unten rechts im jeweiligen Bild) und lokal zu betrachten. Die Auflösung entspricht dann HD (Lange Seite 1280 Pixel).
Bevor ich eines der Motive auf Leinwand herstelle, überarbeite ich die jeweilige Grafik oft noch im Hinblick auf Format und einige Details. Wenn sie eine Grafik aus diesem Portfolio erwerben möchten, entscheiden sie mit über Seitenverhältnis, Format und Auflagestärke. Sie erhalten dann das Exemplar mit der laufenden Nummer 1. Für evtl. weitere Exemplare der Auflage liegen damit Seitenverhältnis und Auflagestärke fest.
An der Gestaltung der Bilder ist keine KI beteiligt. Sie beruhen ausschließlich auf selbstentwickelten Algorithmen. Lediglich einige Bildbeschreibungen sind mit Unterstützung einer KI entstanden.

In der Grafik „Lagune“ trifft die unendliche Tiefe der Mathematik auf die lebendige Farbskala der Biologie. Das Werk basiert auf einer Julia-Menge – einem Fraktal, das durch iterative Transformationen im komplexen Zahlenraum entsteht. Diese mathematische Unendlichkeit wird hier jedoch nicht als kaltes Kalkül, sondern als organisch gewachsene Struktur präsentiert.
Das Besondere an dieser Komposition ist die harmonische Übertragung der Farben eines Dompfaffs auf die fraktalen Schichten. Das tiefe, kühle Blau im Zentrum erinnert an das klare Wasser einer verborgenen Lagune, während die äußeren, fein verästelten Strukturen in den charakteristischen Lachs- und Grautönen des Vogels pulsieren. Die dornenartigen Ausläufer, die in den Umraum greifen, wirken wie filigrane Korallen oder Nervenbahnen. Durch diese Farbwahl verliert das Fraktal seine künstliche Distanz und gewinnt eine fast haptische, lebendige Qualität. „Lagune“ ist somit eine ästhetische Brücke: Es zeigt, dass die Sprache der Mathematik und die Schönheit der Natur letztlich demselben Ursprun

Zu tun, was alle tun, zu sagen, was alle sagen, zu denken, was alle denken, ist immer bequem, aber selten richtig!

















