Chaos, Kunst und Algorithmen (Digitale Kunst) - Exponate
Die vorgestellten Werke sind abgeschlossene und ausgestellte Arbeiten als limitierte/unlimitierte Auflagen oder Unikate.
Zur besseren Ansicht empfehle ich, einzelne Bildvorschauen herunterzuladen (kleines Symbol unten rechts im jeweiligen Bild) und lokal zu betrachten. Die Auflösung entspricht dann HD (Lange Seite 1280 Pixel).
Andere Formate als beim Motiv angegeben sind möglich, sofern das Seitenverhältnis gleich bleibt (d.h. beispielsweise anstatt 60x40cm sind auch 90x60cm und 120x80cm möglich).
An der Gestaltung der Bilder ist keine KI beteiligt. Sie beruhen ausschließlich auf selbstentwickelten Algorithmen. Lediglich einige Bildbeschreibungen sind mit Unterstützung einer KI entstanden.

„Jennifer Adam“ lässt Raumzeitwellen in den warmen Farben eines Rotkehlchens schwingen. Weiche Übergänge von Orange zu Blau erzeugen eine stille Spannung, die fast erotisch wirkt. Wie ein Echo eines vergessenen Liedes aus den 1970er Jahren fließt die Komposition ruhig und rhythmisch, zugleich nah und entrückt. Der Titel öffnet ein Tor zwischen Natur, Erinnerung und kosmischer Geometrie.

„Die Wasserscheide“ öffnet ein abstraktes Spiel aus Himmelblau und erdigen Brauntönen, das an eine Landschaft im Herbst erinnert. Formen wie fließende Ströme scheinen sich in verschiedene Richtungen zu bewegen – nach Süden, nach Norden, vielleicht unentschieden in der Mitte. Doch hinter jeder Deutung steht die Frage: Ist es Geografie oder nur das Schattenspiel der Mathematik, die uns einen Streich spielt?

Raumzeitwellen in vier Dimensionen fließen ineinander, kommunizieren miteinander, verstärken oder löschen sich gegenseitig aus und bilden bizarre Muster in den Farben einer Mandarinente.
In Stilblüte verschmelzen mathematische Präzision und poetische Farbwelten zu einem hypnotischen Gesamtbild. Inspiriert von der fraktalen Ästhetik und den Farben der Natur, entfaltet sich eine virtuelle Blüte jenseits der Dimensionen – ein visuelles Spiel aus Raum, Zeit und digitaler Schöpfung.

In Grauzonen erhebt sich ein abgestorbener Baum im winterlichen Hohen Venn wie ein stummes Relikt vergangener Zeiten. Schwarz, Weiß und unzählige Zwischentöne verschmelzen zu einer dramatischen Szenerie, in der Licht und Schatten in pulsierenden Bahnen tanzen. Aufnahme von 2019, transformiert zu einem Bild zwischen Realität und Vision.

„Quell des Lebens“ strömt in vibrierenden Farben von Blau, Grün und Purpur – ein pulsierendes Zentrum, aus dem Bewegung, Energie und Form hervorgehen. Die Komposition scheint zugleich mikroskopisch und kosmisch: Geburt und Expansion, Urkraft und Wandlung. Aus reiner Mathematik wird hier ein Symbol für das, was alles Sein in Gang setzt – das unaufhörliche Fließen des Lebens selbst.

„Ginko“ entfaltet sich in den Farben eines Buntspechts – Schwarz, Weiß und das leuchtende Rot seiner Signatur. Wie eine abstrakte Blüte oder ein Fächer aus Licht öffnet sich die Form, wächst in Wellen und Spiralen in den Raum hinein. Das Werk ist eine Hommage an die Schönheit organischer Symmetrie – und daran, wie Mathematik sich in Natur verwandelt, sobald man sie fühlen lernt.

Die prächtigen Farben eines Eisvogels fließen von den Rändern in das Bild, kommunizieren miteinander und bilden sanfte Muster, deren Faszination mit einem Kaminfeuer vergleichbar ist und den Blick fesselt.

Dieser Steg im Venn bei Mützenich ist mehr als ein Pfad – er ist ein Portal. Die Grafik löst die Grenze zwischen Holz und Wasser auf, während die Farben der Fotografie sanft in eine mystische Unschärfe fließen. Im August 2011 festgehalten, führt dieser Vennhorizont den Blick unaufhaltsam in die Ferne. Ein unaufdringliches, fast lautloses Werk, das die Einsamkeit und Zauberkraft des Moores zelebriert.

Ein Hauch von Frühling schleicht sich in die Winterlandschaft des Hohen Venns. Die Wasserfläche spiegelt die kommende Jahreszeit und kündigt vom baldigen Erwachen der Natur.
Die Aufnahme entstand im März 2009 im belgischen Hohen Venn bei Monschau. Die eingewobene Grafik zeigt die natürlichen Farben einer Frühlingswiese mit Löwenzahn und Klatschmohn.