Chaos, Kunst und Algorithmen (Digitale Kunst) - Exponate
Die vorgestellten Werke sind abgeschlossene und ausgestellte Arbeiten als limitierte/unlimitierte Auflagen oder Unikate.
Zur besseren Ansicht empfehle ich, einzelne Bildvorschauen herunterzuladen (kleines Symbol unten rechts im jeweiligen Bild) und lokal zu betrachten. Die Auflösung entspricht dann HD (Lange Seite 1280 Pixel).
Andere Formate als beim Motiv angegeben sind möglich, sofern das Seitenverhältnis gleich bleibt (d.h. beispielsweise anstatt 60x40cm sind auch 90x60cm und 120x80cm möglich).
An der Gestaltung der Bilder ist keine KI beteiligt. Sie beruhen ausschließlich auf selbstentwickelten Algorithmen. Lediglich einige Bildbeschreibungen sind mit Unterstützung einer KI entstanden.

„Farben der Karibik“ leuchtet wie ein eingefrorener Atemzug über dem Meer vor Antigua. Türkis, Aquamarin und warmes Orange fließen ineinander wie Licht auf Wasser. Kugeln und Bögen überlagern sich, als würden Wellen und Himmel zugleich sichtbar. In der Mitte ruht eine schimmernde Form – ein stiller Tropfen, der das Glühen der See in sich sammelt.

Ein Rittersporn aus dem Oktober 2010 wird hier zum Portal. Die Regenbogenfarben durchdringen die violette Blüte nicht nur, sie scheinen sie molekular aufzulösen. Die vertikalen Lichtstreifen im Hintergrund wirken wie eine Aura, die den Rittersporn aus der irdischen Wiese in eine feenhafte Landschaft entschweben lässt. Ein flüchtiger Moment, in dem die Realität zugunsten der Magie verblasst.

Seltsame Gewächse entspringen der Felsnadel bei Gerolstein. Die Grenzen zwischen Grafik und natürlichen Formen verschwimmen und lassen die fraktale Schönheit der Natur hervortreten.
Die Fotografie entstand im Juni 2010 während einer Wanderung auf dem Eifelsteig.

„Feuer aus Glut“ explodiert in intensiven Spektralfarben. Leuchtendes Gelb, Rot und Neonfarben verschmelzen zu einer pulsierenden Form, die wie ein energetischer Kern wirkt. Die Raumzeit erscheint hier aufgeladen, fast eruptiv – ein Moment zwischen Verdichtung und Ausbruch, in dem Hitze, Bewegung und Licht untrennbar ineinander übergehen.

Gänseblümchen auf einer Wiese suchen sich aus einem schier unentwirrbaren Knäuel fraktaler Strukturen zu befreien.
Die Aufnahme entstand im April 2011 unmittelbar vor dem ersten Rasenschnitt in Belgien.

In diesem Werk verschmilzt eine Windmühle bei Kinderdijk vom Sommer 2021 mit unendlichen Strukturen. Die fraktale Grafik in bildeigenen Farben – sanftes Ocker, Grün und diffuses Weiß – durchbricht die Realität, ohne sie zu zerstören. Es entsteht eine faszinierende Balance: Während die Mühle Ruhe ausstrahlt, bringen die Wirbel feine Bewegung ins Bild. Ein konservierter Moment voller „Gelassenheit“, der die Zeit überdauert.

Relativistische Wellen in vier Dimensionen verzerren die Wahrnehmung des Bebachters.. Die Zeit entflieht dem Raum in blauen Schwaden. Die Farbskala entstammt dem Bild eines Eichehähers.

„Ginko“ entfaltet sich in den Farben eines Buntspechts – Schwarz, Weiß und das leuchtende Rot seiner Signatur. Wie eine abstrakte Blüte oder ein Fächer aus Licht öffnet sich die Form, wächst in Wellen und Spiralen in den Raum hinein. Das Werk ist eine Hommage an die Schönheit organischer Symmetrie – und daran, wie Mathematik sich in Natur verwandelt, sobald man sie fühlen lernt.

Ein ruhender Kern schwebt im Glühen von Gold, Karmin und dunklem Schimmer. Wie das schillernde Kleid einer Goldwespe legt sich Farbe um Form, verdichtet sich zu einer sanften Senke. Vierdimensionale Rauzeitwellen werden spürbar: lautlos, gespannt, im Gleichgewicht von Licht und Krümmung.

„Goldwespe“ entfaltet ein hypnotisches Spiel aus Wellenfronten, deren Farben an das schillernde Insekt erinnern. Blau, Rot und metallische Töne verflechten sich zu einem vibrierenden Strudel, der Raum und Zeit scheinbar in Bewegung setzt. Hinter den vertrauten Formen öffnet sich das Ungewisse. Der Betrachter steht am Rand des Horizonts – noch ruhend, doch eingeladen, den Sprung in die Dimensionen zu wagen.

In Grauzonen erhebt sich ein abgestorbener Baum im winterlichen Hohen Venn wie ein stummes Relikt vergangener Zeiten. Schwarz, Weiß und unzählige Zwischentöne verschmelzen zu einer dramatischen Szenerie, in der Licht und Schatten in pulsierenden Bahnen tanzen. Aufnahme von 2019, transformiert zu einem Bild zwischen Realität und Vision.

Selbst die Sonne scheint in den Farben der Besenheide bei Brunssum in den Niederlanden. So verschmilzt der Himmel harmonisch mit einer wunderschönen Spätsommerlandschaft im August 2019.

Ein warmer Indian Summer taucht die Landschaft der Eifel im Herbst 2010 in leuchtende Farben. Goldene Baumkronen säumen einen Weg, während sich über ihnen ein klarer blauer Himmel öffnet. Von den Rändern des Bildes scheinen Formen und Wirbel in den Raum zu fließen – als würde der Himmel selbst in die Landschaft strömen und die herbstliche Stimmung umarmen.

Im Herbst 2017 fällt das Licht der Sonne durch die weit ausgreifenden Äste einer alten Eiche an der Saarschleife bei Mettlach. Zwischen Blättern, Stamm und Wasser beginnt das Licht zu wirbeln: goldene Flächen und spiralförmige Strukturen legen sich über die Landschaft. Natur und mathematische Formen scheinen ineinander überzugehen – als würde der Herbstwind selbst das Licht in Bewegung setzen.

„Herbstmorgen“ schwebt in gedämpften, erdigen Tönen zwischen Rosa, Grau und Grün. Sanfte Wellen legen sich übereinander wie Nebelschichten über einer Landschaft. Eine helle, kuppelartige Form erhebt sich am Horizont – wie eine aufgehende Sonne im Stillstand der Zeit. Der Schnitt durch Raumzeit wirkt ruhig und getragen, als atme der Morgen selbst in langsamen, weichen Bewegungen.

Schillernde Bögen in Blau, Grün und Mandarinorange wölben sich zu einem Strudel, der Raum und Zeit ineinander verschränkt. Wie das Gefieder einer Mandarinente tragen die Farben die Bewegung, während vierdimensionale Rauzeitwellen sichtbar werden. Die Formen folgen Einsteins Gesetzen: Gravitation als Geometrie, elegant, präzise und lebendig.

„Jennifer Adam“ lässt Raumzeitwellen in den warmen Farben eines Rotkehlchens schwingen. Weiche Übergänge von Orange zu Blau erzeugen eine stille Spannung, die fast erotisch wirkt. Wie ein Echo eines vergessenen Liedes aus den 1970er Jahren fließt die Komposition ruhig und rhythmisch, zugleich nah und entrückt. Der Titel öffnet ein Tor zwischen Natur, Erinnerung und kosmischer Geometrie.

Auf einem Waldweg bei Nideggen entstehen im April 2014 scheinbar zufällige Spuren aus Erde, Ameisen und Struktur. Erst auf den zweiten Blick formt sich aus den fragmentierten Linien eine überraschende Gestalt: eine Katze. Die Wahrnehmung spielt mit dem Zufall – aus natürlichen Bewegungen und digitalen Überlagerungen wächst ein Bild, das zwischen Humor, Naturbeobachtung und abstrakter Form oszilliert.

Die Kreidefelsen bei Dover bilden den Hintergrund dieser Arbeit, eingerahmt von einem Fraktal in der Form einer Brandungswelle.
Die Farben der Grafik sind dem Bild vom Oktober 2005 entnommen und fügen sich auf natürliche Weise in die Gesamtkomposition ein.
