Die vorgestellten Werke sind abgeschlossene und ausgestellte Arbeiten als limitierte/unlimitierte Auflagen oder Unikate.

Zur besseren Ansicht empfehle ich, einzelne Bildvorschauen herunterzuladen (kleines Symbol unten rechts im jeweiligen Bild) und lokal zu betrachten. Die Auflösung entspricht dann HD (Lange Seite 1280 Pixel).

Andere Formate als beim Motiv angegeben sind möglich, sofern das Seitenverhältnis gleich bleibt (d.h. beispielsweise anstatt 60x40cm sind auch 90x60cm und 120x80cm möglich).

An der Gestaltung der Bilder ist keine KI beteiligt. Sie beruhen ausschließlich auf selbstentwickelten Algorithmen. Lediglich einige Bildbeschreibungen sind mit Unterstützung einer KI entstanden.

Abendstimmung
Abendstimmung

„Abendstimmung“ vereint Fotografie und digitale Transformation zu einer Komposition voller Wärme und Sehnsucht. Die untergehende Sonne über dem Meer strahlt in intensiven Farben, die sich in fraktalen Strahlen über den Himmel ergießen. Eine einzelne Figur am Strand wirkt wie ein stiller Beobachter dieser erhabenen Szenerie. Das Werk verwandelt die reale Küstenlandschaft in einen imaginären Ort, der zwischen Traum und Wirklichkeit schwebt.

Raum  und Zeit
Raum und Zeit

Das Werk „Raum und Zeit“ ist eine visuelle Meditation über Einsteins Relativität. Eine glühende Sphäre schwebt in einem vibrierenden Feld aus Wellen, als würde das Licht selbst die Struktur des Raumes verformen. Rot und Gold verschmelzen zu einer kosmischen Hitze, die sowohl Bewegung als auch Stille in sich trägt. Der Betrachter steht nicht mehr außerhalb, sondern wird Teil der Dynamik – hineingezogen in den Strudel einer Geometrie, die zugleich ätherisch und präzise ist. Hier offenbart sich Mathematik als Energie, Gravitation als Gestaltungskraft. Genreith übersetzt physikalische Theorie in poetische Anschauung: Raum wird plastisch, Zeit erhält Tiefe. „Raum und Zeit“ zeigt, dass sich die Grenzen von Wissenschaft und Kunst dort auflösen, wo Form und Gleichung zu einer gemeinsamen Sprache verschmelzen.

Sterngeburt
Sterngeburt

Eine kosmische Explosion inmitten der Unendlichkeit füllt den Raum mehr und mehr mit einer ungekannten Pracht aus filigranen Formen und Farben. Oder handelt es sich dabei um die Schnittfläche eines erlesenen Edelsteins, der im Licht der Lampen in brillianten Farben erstrahlt.

Felsenkraut
Felsenkraut

Seltsame Gewächse entspringen der Felsnadel bei Gerolstein. Die Grenzen zwischen Grafik und natürlichen Formen verschwimmen und lassen die fraktale Schönheit der Natur hervortreten.

Die Fotografie entstand im Juni 2010 während einer Wanderung auf dem Eifelsteig.

Gelassenheit
Gelassenheit

„Gelassenheit“ ist eine visuelle Meditation über die Zeit und die Ewigkeit. Die Grundlage bildet eine Aufnahme einer historischen Windmühle bei Kinderdijk, Niederlande, entstanden im Sommer 2021. Doch dieses Bild ist keine bloße Fotografie; es ist eine Symbiose aus Realität und fraktaler Mathematik. Die Grafik, gehalten in den sanften, bildeigenen Tönen von verwittertem Ziegel, Schilfgrün und dem fahlen Weiß des Himmels, hüllt das Bauwerk in eine schützende Aura.

Die unendlichen Spiralen und Verzweigungen der fraktalen Grafik erzeugen ein Paradoxon. Sie bringen eine feine, fast molekulare Bewegung in die Szenerie, die an den Wind erinnert, der seit Jahrhunderten die Flügel antreibt. Gleichzeitig strahlt die Mühle selbst, fest verankert im Zentrum des Wirbels, eine unerschütterliche Ruhe und Stabilität aus.

Es ist eine Hommage an die jahrhundertealte Technik, die sich gelassen gegen die Unendlichkeit des fraktalen Raums behauptet. „Gelassenheit“ lädt den Betrachter ein, den Blick in den unzähligen Windungen der Grafik zu verlieren und dabei die beruhigende Präsenz der Mühle als Anker zu spüren. Ein Moment des Innehaltens, der die Grenzen zwischen Mensch, Maschine und Mathematik aufhebt.

Wespe
Wespe

Die Farben der Gemeinen Wespe bilden die Grundlage für diesen süßen Zauber  aus ineinander fließenden Wellen, die sich im Zentrum verlieren.

Dem Bild liegt ein Modell von Wellen auf einer Wasseroberfläche zugrunde, wie sie miteinander kommunizieren, sich gegenseitig auslöschen oder verstärken. Eine mathematische Transformation kehrt dabei das Innere nach außen und sorgt für dieses phantastische Spiel der Formen.

Die Welle
Die Welle

Das Werk „Die Welle“ ist eine faszinierende Auseinandersetzung mit der Dynamik der Elemente. Die Fotografie, entstanden im Mai 2018 bei Heiligendamm, zeigt zunächst eine fast meditative Küstenlandschaft: die typische Geröllbrandung der Ostsee, die sich in ihrer haptischen Detailtiefe bis zum Betrachter erstreckt, und den sanft ansteigenden Küstenwald.

Doch die gewohnte Ordnung wird durch eine künstlerische Intervention aufgebrochen. Aus dem Nichts scheint sich der Himmel zu einer gewaltigen, fraktalen Welle aufzutürmen. Diese digitale Form ist kein Fremdkörper; sie ist eine Metamorphose des Lichts und der Farben, die bereits in der Umgebung angelegt sind. Die Spirale erinnert an die mathematische Präzision der Natur – von der Schneckenmuschel bis zur Galaxie – und interpretiert die drohende Kraft des Meeres auf einer abstrakten Ebene neu.

Das Bild erzeugt eine Spannung zwischen der Beständigkeit der Felsen und der flüchtigen, fast pixelartigen Auflösung am Horizont. Es ist eine Einladung, die Natur nicht nur als Abbild, sondern als ein sich ständig wandelndes Muster aus Energie und Information zu begreifen.

Die Wasserscheide
Die Wasserscheide

Mit „Die Wasserscheide“ präsentiert Siegfried Genreith eine Komposition, die zwischen Naturerfahrung und mathematischer Abstraktion oszilliert. In sanften Übergängen von erdigem Braun zu leuchtendem Himmelblau entfalten sich Formen, die wie Ströme wirken – als flösse Wasser über eine imaginäre Landschaft hinweg. Der Geografiekenner mag in diesen Linien die Rhein-Donau-Wasserscheide erblicken: Nach Süden stürzt es sich in die Donau, nach Norden rinnt es dem Rhein entgegen, und in der Mitte verharrt es unentschlossen. Doch ist diese Interpretation nicht vielleicht eine Illusion? Genreiths Werk hält sich der Eindeutigkeit fern, indem es den Blick immer wieder zwischen Realität und Konstruktion pendeln lässt. Die Schönheit der reinen Mathematik tritt als eigentliche Quelle hervor: Sie kann den Geist täuschen, ihm Landschaften vorgaukeln und Horizonte eröffnen, die es außerhalb der abstrakten Welt der Gleichungen gar nicht gibt. So zeigt „Die Wasserscheide“, wie sehr Wahrnehmung und Fantasie im Fluss liegen.

Alpha-Centauri
Alpha-Centauri

Wo kann ein Sonnenuntergang zauberhafter sein als auf einem fernen Planeten, der um einen genauso fernen Stern in einer fremden Galaxie kreist?

Mit ein wenig Fantasie kann man dazu im Juli 2012 auf der Erde bleiben. Die mystische Symbolik am Himmel entsteht am Nordseestrand in Belgien an einem lauen Sommerabend im Juli 2012 direkt vor dem geistigen Auge.

Vennwasser
Vennwasser

Wasser und Quellflüsse gehören untrennbar ins Hohe Venn. So auch die Rur bei Monschau im April 2022. Die Farben der Grafik sind dem Bild entnommen und unterstreichen unaufdringlich seinen dynamischen Charakter.

Heidesonne
Heidesonne

Selbst die Sonne scheint in den Farben der Besenheide bei Brunssum in den Niederlanden. So verschmilzt der Himmel harmonisch mit einer wunderschönen Spätsommerlandschaft im August 2019.

Dahliade
Dahliade

Das Bild erinnert mich an die farbenprächtige Dahliade - einer Ausstellung der schönsten Dahlien der Region - die ich vor Jahren in Bredene/Belgien bei regnerischem Wetter besucht habe.

Die Formen entstehen aus einem Wellenmuster, wie es auf einer Wasseroberfläche zu beobachten ist, und einer mathematischen Flächentransformation.

Vennsommer
Vennsommer

Jede Jahreszeit hat ihren Reiz im Hochmoor. Sattes Grün wechselt mit kleinen Seen. Ein zauberhaftes Licht liegt über allem. Die Grafik in den Farben der Vennlandschaft entführt den Betrachter in ein Feenreich.

Die Fotografie wurde im August 2011 im belgischen Hohen Venn bei Monschau aufgenommen.

Die Vögel
Die Vögel

Die Farben zu diesem wirbelnden Wellenmeer stammen von einem Ara. Was mag wohl hier mit dem Vogel geschehen sein? Hoffentlich war in tropischer Hitze kein Ventilator im Spiel, wie in dem Lied der Prinzen von 1997 (Die Vögel).

Herbstlicht
Herbstlicht

Im Herbst 2017 durchströmt ein warmes, beinahe magisches Licht die Krone einer alten Eiche an der Saarschleife bei Mettlach. Die Sonne steht hoch zwischen den Ästen und bricht sich in den gelb leuchtenden Blättern. Strahlen fallen durch das Geäst und öffnen einen Blick auf den stillen Fluss im Hintergrund. Der Baum wirkt wie ein Mittelpunkt, ein ruhiger Anker zwischen Himmel, Wasser und Erde.

Über die fotografische Szene legen sich goldene Flächen und spiralförmige Muster. Sie erinnern an natürliche Wachstumsformen, an Schneckenhäuser, Wirbel oder die verborgenen Strukturen von Pflanzen. Diese Formen scheinen sich aus dem Licht selbst zu entwickeln: aus den Sonnenstrahlen, die zwischen den Ästen aufleuchten, aus den Bewegungen des Herbstes, der Blätter und Luft in sanfte Drehungen versetzt.

So entsteht ein Bild zwischen Wirklichkeit und Abstraktion. Die Landschaft bleibt erkennbar – der Baum, das Wasser, das Ufer –, doch gleichzeitig öffnet sich eine zweite Ebene. Die mathematischen Spiralen greifen die lebendigen Strukturen der Natur auf und verstärken sie. Licht wird zu Bewegung, Bewegung zu Muster.

„Herbstlicht“ zeigt einen Moment stiller Verwandlung: ein Augenblick, in dem Natur, Licht und Form miteinander verschmelzen und die Landschaft für einen Moment fast traumhaft erscheint.

Leuchtfeuer
Leuchtfeuer

Der Leuchtturm von Lindau am Bodensee bietet die Kulisse für die Abendstimmung, eingewoben in eine fraktale Grafik aus den Farben der Fotografie vom Oktober 2019.

Mandala
Mandala

„Mandala“ entfaltet sich wie ein kaleidoskopisches Universum aus Farben und Formen. Auf der Basis von Schwarz und Weiß wächst eine lebendige Vielfalt an Tönen, die sich spiralförmig und organisch ausbreiten. Das Werk erinnert an die ornamentale Strenge und spirituelle Tiefe indischer Mandalas, bleibt dabei aber chaotisch und verspielt – ein Sinnbild für den Weg des Lebens, der selten gerade verläuft, sondern voller unerwarteter Wendungen steckt.

Gänsechaos
Gänsechaos

Gänseblümchen auf einer Wiese suchen sich aus einem schier unentwirrbaren Knäuel fraktaler Strukturen zu befreien.

Die Aufnahme entstand im April 2011 unmittelbar vor dem ersten Rasenschnitt in Belgien.

Sonnenbad
Sonnenbad

Ein Reh sonnt sich am Herbstanfang 2022 im Garten zwischen Obstbäumen, eingeramt von einem Fraktal in den Farben der Fotografie, das sich so harmonisch in das Bild einfügt und die Ruhe des Tieres wirkungsvoll unterstreicht.

Jennifer Adam
Jennifer Adam

Mit „Jennifer Adam“ entführt Siegfried Genreith in eine Welt, in der Raumzeitwellen sich mit den Farben der Natur verweben. Die warmen Töne des Rotkehlchens – leuchtendes Orange, sanftes Grau-Blau – entfalten sich in weichen Strömungen, die eine subtile, beinahe erotische Spannung erzeugen. Die beiden dominanten Kugelformen wirken wie pulsierende Zentren, die einander anziehen und zugleich auf Distanz halten – Sinnbild für das Spiel von Nähe und Ferne, Verlangen und Zurückhaltung. Der Titel verweist auf einen kaum bekannten Song der frühen 1970er Jahre, dessen ruhige, wellenartige Rhythmen in der Komposition nachhallen. So entsteht eine Verbindung zwischen Musik, Erinnerung und mathematischer Struktur. Das Werk fordert den Betrachter auf, sich in den Fluss der Formen hineinzugeben, die Grenzen zwischen Natur, Emotion und Raumzeit zu hinterfragen – und in der stillen Harmonie des Unendlichen eine persönliche Resonanz zu finden.

 

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Die Poesie der Mathematik

Vormerken : vom 29. Mai (Vernissage 19:00) bis 21. Juni 2026 meine umfassende Ausstellung im Dürener Tor, Nideggen

"Die hier gezeigten Werke eröffnen eine neue Dimension bildnerischer Ausdruckskraft. Sie entstammen keiner traditionellen Malweise und keiner digitalen Spielart im herkömmlichen Sinn. Vielmehr handelt es sich um eine neue Kunstform – eine Synthese aus mathematischer Präzision und künstlerischer Intuition, die in dieser Form wohl einzigartig ist.

Die Bildwelten entstehen aus komplexen mathematischen Gleichungen, die nach den Regeln der Relativität, der Geometrie oder der Chaostheorie gestaltet und durch digitale Verfahren sichtbar gemacht werden. Jede Linie, jede Welle, jede Lichtspur folgt dabei einer inneren, berechenbaren Ordnung – und doch entfalten sie eine Wirkung, die zutiefst emotional und menschlich ist. Aus abstrakten Formeln entstehen Bilder, die Bewegung, Tiefe, Licht und Raum atmen – Werke, die zugleich rational konstruiert und sinnlich erfahrbar sind.

Schon in der Antike bestand zwischen Mathematik, Musik und bildender Kunst eine enge Verbindung. Pythagoras sah in Zahlen das Fundament der Harmonie, Leonardo da Vinci fand in geometrischen Proportionen das Maß der Schönheit, und in der Musik Johann Sebastian Bachs verschmelzen Zahl und Klang zu reiner Struktur. In dieser Tradition steht auch die vorliegende Kunst – sie führt die Idee der mathematischen Ästhetik mit den Mitteln des digitalen Zeitalters fort." [Text erstellt mit Unterstützung von ChatGPT (OpenAI) - die Bilder selbst haben nichts mit einer KI zu tun]

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