Chaos, Kunst und Algorithmen (Digitale Kunst) - Exponate
Die vorgestellten Werke sind abgeschlossene und ausgestellte Arbeiten als limitierte/unlimitierte Auflagen oder Unikate.
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Andere Formate als beim Motiv angegeben sind möglich, sofern das Seitenverhältnis gleich bleibt (d.h. beispielsweise anstatt 60x40cm sind auch 90x60cm und 120x80cm möglich).
An der Gestaltung der Bilder ist keine KI beteiligt. Sie beruhen ausschließlich auf selbstentwickelten Algorithmen. Lediglich einige Bildbeschreibungen sind mit Unterstützung einer KI entstanden.

„Eruptionen“ fängt einen Moment ein, in dem die Natur selbst zu pulsieren scheint. Die letzten Strahlen der untergehenden Sonne brechen hervor wie glühende Materie, die in den Raum geschleudert wird und sich vom schneidenden Nordwind über die Landschaft tragen lässt. Sie legt sich wie ein feiner, brennender Schleier über die noch kahlen Bäume, Sträucher und Wiesen der Nordeifel, die nach einem langen Winter im April 2010 noch ohne Blätter dastehen. Gerade diese Transparenz der Äste öffnet den Blick auf ein Schauspiel aus Licht und Farbe: ein Himmel, der in tiefem Orange, Rot und Gold erglüht, als würde er selbst in einer stillen Eruption vergehen. Das Bild verbindet die Ruhe eines kühlen Frühlingsabends mit der eruptiven Kraft des Sonnenuntergangs und lässt den Betrachter spüren, wie sich Natur und Licht in einem einzigen, intensiven Moment begegnen.

Der Leuchtturm von Lindau am Bodensee bietet die Kulisse für die Abendstimmung, eingewoben in eine fraktale Grafik aus den Farben der Fotografie vom Oktober 2019.

Das Werk „Löwenblau“ ist eine visuelle Meditation über den Moment der Stille. Die Grundlage bilden zwei Frühlingsboten aus einem Garten in Nideggen: der Löwenzahn und das Vergissmeinnicht. Im Zentrum der Komposition schwebt der weiße, filigrane Fruchtkörper – ein Meisterwerk der Natur, das hier wie ein strahlender Fixstern in einem fernen Galaxienhaufen wirkt. Seine feinen Schirmchen sind mit einer Präzision gezeichnet, die einen scharfen Kontrast zur traumartigen Umgebung bildet.
Das „Löwenblau“ entsteht durch die chromatische Auflösung der Vergissmeinnicht. Die blauen Blütenblätter sind nicht mehr bloße Flora; sie sind zu einer pulsierenden, flüssigen Materie verschmolzen. Die Hintergrundstruktur erinnert an Lichtbrechungen unter Wasser oder elektrische Entladungen in der Atmosphäre. Diese Textur vermittelt das Gefühl, dass der Löwenzahn nicht auf der Wiese liegt, sondern im Zentrum eines energetischen Feldes manövriert.
Es ist eine Hommage an den 1. Mai 2011 – ein konservierter Augenblick, in dem das Schwere leicht wird und das Kleine, Vergängliche eine monumentale, kosmische Bedeutung erlangt. „Löwenblau“ lädt den Betrachter ein, den Atem anzuhalten, um die zerbrechliche Symmetrie dieses schwebenden Wunders nicht zu stören.

Die Kreidefelsen bei Dover bilden den Hintergrund dieser Arbeit, eingerahmt von einem Fraktal in der Form einer Brandungswelle.
Die Farben der Grafik sind dem Bild vom Oktober 2005 entnommen und fügen sich auf natürliche Weise in die Gesamtkomposition ein.

Im Chaos finden Sinne und Fantasie ihre eigene Realität. Entdecken Sie das Kind in sich. Fühlen sie sich beobachtet oder handelt es sich nur um miteinander kommunizierende Wellen auf einem stillen Waldsee? Worüber mögen sie sich austauschen?

Am Nordseestrand entstand diese Bild im Juli 2012. Die Sonne brandet als Fraktal in den Farben der Fotografie rund um die abendliche Stimmung und rahmt die romantische Szenerie vor ihrem Gang hinter den Horizont.

In der Grafik „Windspiel“ verschmelzen Tradition und digitale Fragmentierung zu einer luftigen Komposition. Das Werk basiert auf einer Fotografie der historischen Windmühlen bei Kinderdijk, löst deren statische Monumentalität jedoch zugunsten einer spielerischen Bewegung auf.
Die charakteristischen Silhouetten der Mühlen und das satte Grün der Ufervegetation scheinen sich in filigranen, sternförmigen Fraktalen aufzulösen. Diese geometrischen Ausläufer greifen wie Windräder in den neutralen, hellgrauen Hintergrund aus und erzeugen so eine visuelle Entsprechung zum unsichtbaren Element des Windes. Die Grafik bewahrt die natürliche Farbpalette der ursprünglichen Aufnahme, setzt sie aber in einen völlig neuen Kontext: Das massive Mauerwerk und die hölzernen Flügel wirken in dieser Darstellung fast organisch, als wären sie Teil einer botanischen Struktur.
„Windspiel“ ist eine Hommage an die Symbiose aus Technik und Natur. Es bricht mit der Erwartungshaltung einer klassischen Landschaftsaufnahme und lädt den Betrachter ein, die Harmonie von Kinderdijk als ein flüchtiges, fragiles Geflecht aus Form und Farbe neu zu entdecken.

Zu tun, was alle tun, zu sagen, was alle sagen, zu denken, was alle denken, ist immer bequem, aber selten richtig!

Eingebettet in die Farben des Prismas sucht eine Kröte nach Orientierung in der ungewohnten Umgebung.
Die Aufnahme entstand im Frühjahr 2010 bei einer Wanderung in der Nähe von Gerolstein in der Eifel.

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt bei dieser Grafik in grellen Farben. Grundlage der Formen sind kreisförmige Wellen, wie sie auf der spiegelglatten Oberfläche eines Sees zu beobachten sind, wenn man Steine hineinwirft. Die besondere Perspektive führt zu diesem phantastischen Spiel von Formen und Wahrnehmungen.

Vennweiß zeigt die winterliche Stille des belgischen Hohen Venns im Februar 2019. Schnee und Reif verwandeln die Landschaft in ein endloses, sanftes Weiß, während dezente grafische Strukturen die Szene durchziehen. In der bleigrauen Weite offenbart sich eine stille, fast meditative Schönheit.

Jede Jahreszeit hat ihren Reiz im Hochmoor. Sattes Grün wechselt mit kleinen Seen. Ein zauberhaftes Licht liegt über allem. Die Grafik in den Farben der Vennlandschaft entführt den Betrachter in ein Feenreich.
Die Fotografie wurde im August 2011 im belgischen Hohen Venn bei Monschau aufgenommen.

Das Werk „Die Welle“ ist eine faszinierende Auseinandersetzung mit der Dynamik der Elemente. Die Fotografie, entstanden im Mai 2018 bei Heiligendamm, zeigt zunächst eine fast meditative Küstenlandschaft: die typische Geröllbrandung der Ostsee, die sich in ihrer haptischen Detailtiefe bis zum Betrachter erstreckt, und den sanft ansteigenden Küstenwald.
Doch die gewohnte Ordnung wird durch eine künstlerische Intervention aufgebrochen. Aus dem Nichts scheint sich der Himmel zu einer gewaltigen, fraktalen Welle aufzutürmen. Diese digitale Form ist kein Fremdkörper; sie ist eine Metamorphose des Lichts und der Farben, die bereits in der Umgebung angelegt sind. Die Spirale erinnert an die mathematische Präzision der Natur – von der Schneckenmuschel bis zur Galaxie – und interpretiert die drohende Kraft des Meeres auf einer abstrakten Ebene neu.
Das Bild erzeugt eine Spannung zwischen der Beständigkeit der Felsen und der flüchtigen, fast pixelartigen Auflösung am Horizont. Es ist eine Einladung, die Natur nicht nur als Abbild, sondern als ein sich ständig wandelndes Muster aus Energie und Information zu begreifen.

Das Bild erinnert mich an die farbenprächtige Dahliade - einer Ausstellung der schönsten Dahlien der Region - die ich vor Jahren in Bredene/Belgien bei regnerischem Wetter besucht habe.
Die Formen entstehen aus einem Wellenmuster, wie es auf einer Wasseroberfläche zu beobachten ist, und einer mathematischen Flächentransformation.

In kräftigen Farben des Prismas erstrahlt die Hill im Hohen Venn, die sich irgendwann im Unendlichen zu reinen Weiß vereinen werden.
Das Bild entstand auf Grundlage einer Fotografie, aufgenommen im August 2011,im belgischen Brackvenn westlich von Monschau.

Zweiundvierzig strahlt in den changierenden Farben einer Goldwespe – smaragdgrün, tiefrot und dunkelblau. Die Komposition pulsiert zwischen Ruhe und Bewegung, getragen von sanften Raumzeitwellen, die an das relativistische Weltbild Albert Einsteins erinnern. Eine Hommage an die ultimative Antwort aus Douglas Adams’ Kultroman.

Relativistische Wellen in vier Dimensionen verzerren die Wahrnehmung des Bebachters.. Die Zeit entflieht dem Raum in blauen Schwaden. Die Farbskala entstammt dem Bild eines Eichehähers.

Zu einem wahren Spiegel der Träume macht die unaufdringlich eingebettete Grafik diesen Sonnenuntergang über der Nordsee. Kaum erkennbar sind die Übergänge zwischen Traum und Wirklichkeit, die über Brandung und Watt nahtlos miteinander verschmelzen.
Die Aufnahme entstand im Juli 2012 bei De Haan an der belgischen Küste.

Die Farben zu diesem wirbelnden Wellenmeer stammen von einem Ara. Was mag wohl hier mit dem Vogel geschehen sein? Hoffentlich war in tropischer Hitze kein Ventilator im Spiel, wie in dem Lied der Prinzen von 1997 (Die Vögel).

„Abendstimmung“ vereint Fotografie und digitale Transformation zu einer Komposition voller Wärme und Sehnsucht. Die untergehende Sonne über dem Meer strahlt in intensiven Farben, die sich in fraktalen Strahlen über den Himmel ergießen. Eine einzelne Figur am Strand wirkt wie ein stiller Beobachter dieser erhabenen Szenerie. Das Werk verwandelt die reale Küstenlandschaft in einen imaginären Ort, der zwischen Traum und Wirklichkeit schwebt.