Chaos, Kunst und Algorithmen (Digitale Kunst) - Exponate
Die vorgestellten Werke sind abgeschlossene und ausgestellte Arbeiten als limitierte/unlimitierte Auflagen oder Unikate.
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An der Gestaltung der Bilder ist keine KI beteiligt. Sie beruhen ausschließlich auf selbstentwickelten Algorithmen. Lediglich einige Bildbeschreibungen sind mit Unterstützung einer KI entstanden.

Dieses Werk ist pure Flugkraft. Wie ein „glücklicher Gedanke“, den man braucht, um mit Feenstaub abzuheben, pulsiert hier ein leuchtendes Zentrum aus weißem Licht und zärtlichem Magenta. Die geschwungenen, elektrisierenden Linien in Cyan und Kobaltblau wirken wie die Pfade durch den Sternenhimmel – direkt auf den „zweiten Stern rechts“ zu. Ein visuelles Ausrufezeichen für die Unschuld und die grenzenlose Fantasie der Kindheit.

„Albtraum“ entfaltet ein Geflecht aus dunklen, ineinanderstürzenden Formen. In Schwarz- und Grautönen verschieben sich Ebenen wie fragile Membranen, die keinen festen Halt bieten. Licht gleitet nur schwach über die Flächen und verliert sich im Zentrum, wo Tiefe zur Bedrohung wird. Der Schnitt durch Raumzeit wirkt hier zerrissen – ein stilles, beklemmendes Echo innerer Unruhe.

„Feuer aus Glut“ explodiert in intensiven Spektralfarben. Leuchtendes Gelb, Rot und Neonfarben verschmelzen zu einer pulsierenden Form, die wie ein energetischer Kern wirkt. Die Raumzeit erscheint hier aufgeladen, fast eruptiv – ein Moment zwischen Verdichtung und Ausbruch, in dem Hitze, Bewegung und Licht untrennbar ineinander übergehen.

„Farben der Karibik“ leuchtet wie ein eingefrorener Atemzug über dem Meer vor Antigua. Türkis, Aquamarin und warmes Orange fließen ineinander wie Licht auf Wasser. Kugeln und Bögen überlagern sich, als würden Wellen und Himmel zugleich sichtbar. In der Mitte ruht eine schimmernde Form – ein stiller Tropfen, der das Glühen der See in sich sammelt.

Schillernde Bögen in Blau, Grün und Mandarinorange wölben sich zu einem Strudel, der Raum und Zeit ineinander verschränkt. Wie das Gefieder einer Mandarinente tragen die Farben die Bewegung, während vierdimensionale Rauzeitwellen sichtbar werden. Die Formen folgen Einsteins Gesetzen: Gravitation als Geometrie, elegant, präzise und lebendig.

Das Bild zeigt eine beinahe meditative Konstellation: ein heller, schwebender Körper, umfangen von warmen Rottönen, metallischem Gold und tiefen Schatten. Die Farben der Goldwespe – glänzend, kostbar, zugleich warnend – verleihen der Komposition eine stille Intensität. Nichts drängt, alles zieht.
In dieser Ruhe entfalten sich vierdimensionale Rauzeitwellen, nicht als dramatischer Bruch, sondern als langsames Nachgeben der Geometrie. Die Raumzeit senkt sich, bildet eine Mulde, einen Übergang, in dem sich Masse und Struktur begegnen. Einsteins Gesetze wirken hier wie ein leiser Atem: Gravitation als Form, nicht als Kraft, als sanfte Verformung des Kontinuums.
Das Dunkel im Zentrum deutet Tiefe an, vielleicht Erinnerung, vielleicht Zukunft. Licht fließt darüber hinweg, ohne es aufzulösen. So verbindet das Werk physikalische Präzision mit poetischer Offenheit. Es lädt ein, die Raumzeit nicht zu verstehen, sondern ihr zu lauschen – im goldenen Schweigen der Ordnung.

„Spore“ wirkt wie ein stiller Abdruck aus einer fremden Dimension. In Schwarz und Weiß formen sich weiche, ineinanderfließende Strukturen zu einer kugelähnlichen Gestalt, eingebettet in geschwungene Bahnen. Licht und Schatten modellieren die Oberfläche wie eine tastbare Welle. Es ist ein Moment, eingefroren im Schnitt durch vierdimensionale Raumzeit – reduziert, ruhig, und doch voller innerer Bewegung.

Rhapsodie in Violett ist eine Farbsymphonie, die Einsteins vierdimensionale Raumzeit visualisiert. Ein leuchtender violetter Kreis schwebt als Ereignishorizont im Zentrum, umgeben von Verläufen in Smaragdgrün und feurigem Rot. Diese geometrische Komposition macht das Verschmelzen von Zeit und Raum spürbar. Zufällige Farben erzeugen eine kosmische Tiefe – ein meditativer Tanz aus Licht und Musik.

„Schattenwelt“ erhebt sich wie ein dunkler Himmelskörper über einem spiegelnden Horizont. Tiefes Nachtblau und das leuchtende Rot eines Gimpels durchziehen die Szene in klaren Konturen. Die Kugel scheint auf einer fließenden Fläche zu schweben, ihr Glühen spiegelt sich darunter wie ein verborgenes Echo. Licht und Schatten berühren sich an einer feinen Linie – ein stiller Übergang zwischen sichtbarer und verborgener Dimension.

„Herbstmorgen“ schwebt in gedämpften, erdigen Tönen zwischen Rosa, Grau und Grün. Sanfte Wellen legen sich übereinander wie Nebelschichten über einer Landschaft. Eine helle, kuppelartige Form erhebt sich am Horizont – wie eine aufgehende Sonne im Stillstand der Zeit. Der Schnitt durch Raumzeit wirkt ruhig und getragen, als atme der Morgen selbst in langsamen, weichen Bewegungen.

Selbst die Sonne scheint in den Farben der Besenheide bei Brunssum in den Niederlanden. So verschmilzt der Himmel harmonisch mit einer wunderschönen Spätsommerlandschaft im August 2019.

Die Farben zu diesem wirbelnden Wellenmeer stammen von einem Ara. Was mag wohl hier mit dem Vogel geschehen sein? Hoffentlich war in tropischer Hitze kein Ventilator im Spiel, wie in dem Lied der Prinzen von 1997 (Die Vögel).

Das Werk „Löwenblau“ ist eine visuelle Meditation über den Moment der Stille. Die Grundlage bilden zwei Frühlingsboten aus einem Garten in Nideggen: der Löwenzahn und das Vergissmeinnicht. Im Zentrum der Komposition schwebt der weiße, filigrane Fruchtkörper – ein Meisterwerk der Natur, das hier wie ein strahlender Fixstern in einem fernen Galaxienhaufen wirkt. Seine feinen Schirmchen sind mit einer Präzision gezeichnet, die einen scharfen Kontrast zur traumartigen Umgebung bildet.
Das „Löwenblau“ entsteht durch die chromatische Auflösung der Vergissmeinnicht. Die blauen Blütenblätter sind nicht mehr bloße Flora; sie sind zu einer pulsierenden, flüssigen Materie verschmolzen. Die Hintergrundstruktur erinnert an Lichtbrechungen unter Wasser oder elektrische Entladungen in der Atmosphäre. Diese Textur vermittelt das Gefühl, dass der Löwenzahn nicht auf der Wiese liegt, sondern im Zentrum eines energetischen Feldes manövriert.
Es ist eine Hommage an den 1. Mai 2011 – ein konservierter Augenblick, in dem das Schwere leicht wird und das Kleine, Vergängliche eine monumentale, kosmische Bedeutung erlangt. „Löwenblau“ lädt den Betrachter ein, den Atem anzuhalten, um die zerbrechliche Symmetrie dieses schwebenden Wunders nicht zu stören.

Am Fuße des Regenbogens liegt eine Schnecke?
Die Fotografie einer Weinbergschnecke vom August 2022 liefert die Schablone für den Regenbogen, der das Tier aus seiner natürlichen Umgebung hervorhebt.

In der Grafik „Windspiel“ verschmelzen Tradition und digitale Fragmentierung zu einer luftigen Komposition. Das Werk basiert auf einer Fotografie der historischen Windmühlen bei Kinderdijk, löst deren statische Monumentalität jedoch zugunsten einer spielerischen Bewegung auf.
Die charakteristischen Silhouetten der Mühlen und das satte Grün der Ufervegetation scheinen sich in filigranen, sternförmigen Fraktalen aufzulösen. Diese geometrischen Ausläufer greifen wie Windräder in den neutralen, hellgrauen Hintergrund aus und erzeugen so eine visuelle Entsprechung zum unsichtbaren Element des Windes. Die Grafik bewahrt die natürliche Farbpalette der ursprünglichen Aufnahme, setzt sie aber in einen völlig neuen Kontext: Das massive Mauerwerk und die hölzernen Flügel wirken in dieser Darstellung fast organisch, als wären sie Teil einer botanischen Struktur.
„Windspiel“ ist eine Hommage an die Symbiose aus Technik und Natur. Es bricht mit der Erwartungshaltung einer klassischen Landschaftsaufnahme und lädt den Betrachter ein, die Harmonie von Kinderdijk als ein flüchtiges, fragiles Geflecht aus Form und Farbe neu zu entdecken.

Eine kosmische Explosion inmitten der Unendlichkeit füllt den Raum mehr und mehr mit einer ungekannten Pracht aus filigranen Formen und Farben. Oder handelt es sich dabei um die Schnittfläche eines erlesenen Edelsteins, der im Licht der Lampen in brillianten Farben erstrahlt.

Die Kreidefelsen bei Dover bilden den Hintergrund dieser Arbeit, eingerahmt von einem Fraktal in der Form einer Brandungswelle.
Die Farben der Grafik sind dem Bild vom Oktober 2005 entnommen und fügen sich auf natürliche Weise in die Gesamtkomposition ein.

Mit „Phallus Impudicus“ wagt Siegfried Genreith einen Balanceakt zwischen Natur, Fantasie und mathematischer Abstraktion. Warme, erdige Farbtöne – Beige, Braun, gebrochenes Grün – formen eine Komposition von Wellen in vier Dimensionen, deren Anmutung zugleich vertraut und irritierend wirkt. Wer mit der Natur vertraut ist, wird unweigerlich an die „Gemeine Stinkmorchel“ denken, deren lateinischer Name dem Werk den Titel gibt. Doch wie so oft bleibt Genreiths Kunst in der Schwebe: Ist es eine Pilzgestalt, ein Körperfragment oder nur eine zufällige Ausprägung mathematischer Kurven? Die Frage „Kann Mathematik Sünde sein?“ führt den Betrachter in ein Spannungsfeld, in dem Rationalität und Imagination ineinanderfließen. So wird das Werk zur Einladung, über die Grenzen zwischen biologischer Realität, erotischer Anspielung und der reinen Logik mathematischer Strukturen nachzudenken – und darin eine unerwartete Schönheit zu entdecken.

Zweiundvierzig strahlt in den changierenden Farben einer Goldwespe – smaragdgrün, tiefrot und dunkelblau. Die Komposition pulsiert zwischen Ruhe und Bewegung, getragen von sanften Raumzeitwellen, die an das relativistische Weltbild Albert Einsteins erinnern. Eine Hommage an die ultimative Antwort aus Douglas Adams’ Kultroman.

Eisfeenland entführt in eine glitzernde Winterwelt der Nordeifel. Schneebedeckte Bäume strecken sich in den klaren Himmel, während geometrische Strukturen den Blick leiten. Die Kälte scheint spürbar und kriecht vom Boden aufwärts, eingefangen in einer Komposition aus frostigen Blautönen, hellem Weiß und schattigen Linien, die der Szene eine fast magische Tiefe verleihen.