Chaos, Kunst und Algorithmen (Digitale Kunst) - Abstrakte Motive
Die vorgestellten Arbeiten repräsentieren Entwürfe im Bereich abstrakter Kunst. Eine zukünftige Preisgestaltung richtet sich nach Format, Auflagenstärke und Gestaltung.
Zur besseren Ansicht empfehle ich, einzelne Bildvorschauen herunterzuladen (kleines Symbol unten rechts im jeweiligen Bild) und lokal zu betrachten. Die Auflösung entspricht dann HD (Lange Seite 1280 Pixel).
Bevor ich eines der Motive auf Leinwand herstelle, überarbeite ich die jeweilige Grafik oft noch im Hinblick auf Format und einige Details. Wenn sie eine Grafik aus diesem Portfolio erwerben möchten, entscheiden sie mit über Seitenverhältnis, Format und Auflagestärke. Sie erhalten dann das Exemplar mit der laufenden Nummer 1. Für evtl. weitere Exemplare der Auflage liegen damit Seitenverhältnis und Auflagestärke fest.
An der Gestaltung der Bilder ist keine KI beteiligt. Sie beruhen ausschließlich auf selbstentwickelten Algorithmen. Lediglich einige Bildbeschreibungen sind mit Unterstützung einer KI entstanden.

Aus einer Fotografie vor der Küste von Antigua geboren, verwandeln sich Meer und Licht in eine abstrakte Landschaft aus weichen Faltungen und leuchtenden Strömungen. Türkis, Sandbeige und glühendes Orange fließen ineinander wie Wasser, das sich in geheimen Wirbeln sammelt. In der Mitte öffnet sich ein sternartiger Raum – ein stiller Kern, in dem die Erinnerung an den Ozean weiterpulsiert.

„Aranea ex Tempore“ – die Spinne aus der Zeit – webt ein hypnotisches Netz aus bronzenen und kupferfarbenen Ringen vor tiefem Türkis. Konzentrische Kreise und sphärische Wölbungen schichten sich wie Zeitwellen, die sich in glänzender, metallischer Reflexion biegen und spiegeln. Die Formen evozieren einen Schnitt durch die Raumzeit: ein temporales Spinnennetz, in dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in glattem, flüssigem Metall verschmelzen. Eine meditative Geometrie, die Einsteins Universum als schimmerndes, ewiges Gewebe zeigt – kühl, präzise und doch von warmer Tiefe durchzogen.

„Beziehungen“ zeigt ein Geflecht aus verschobenen Ebenen und sich wiederholenden Mustern. Goldene, ornamentale Strukturen durchziehen die Fläche wie verbindende Impulse. Textfragmente verlieren ihre Ordnung und verweben sich neu. Der Schnitt durch Raumzeit wirkt hier wie ein Netzwerk – fließend, instabil, doch von unsichtbaren Linien zusammengehalten.

„Lagune“ ist eine faszinierende Symbiose aus abstrakter Mathematik und natürlicher Ästhetik. Die Grafik visualisiert eine komplexe Julia-Menge, deren fraktale Verästelungen eine fast zellulare Dynamik entfalten. Die Farbpalette, entlehnt vom Gefieder eines Dompfaffs, hüllt die mathematische Strenge in ein sanftes Gewand aus kühlem Blau und warmen Rosé-Terracotta-Tönen. Ein Werk, das die verborgene Geometrie der Natur sichtbar macht.

In dunklen Gedanken versunken, stützt der Philosoph sein Kinn auf seine Faust. Die abstrakte Darstellung nutzt die Farben einer Hornisse, die Härte und Bedrohung signalisieren. Wie kann er der Gefahr begegnen? Ideen tun Not. Er arbeitet daran, grübelt, findet keinen Schlaf.
Das Bild signalisiert innere Unruhe, nicht aber Hoffnungslosigkeit.
Ein heller Lichtstreifen umfasst sein Haupt und zeigt den Weg aus seinem Dilemma.














