Chaos, Kunst und Algorithmen (Digitale Kunst) - Abstrakte Motive
Die vorgestellten Arbeiten repräsentieren Entwürfe im Bereich abstrakter Kunst. Eine zukünftige Preisgestaltung richtet sich nach Format, Auflagenstärke und Gestaltung.
Zur besseren Ansicht empfehle ich, einzelne Bildvorschauen herunterzuladen (kleines Symbol unten rechts im jeweiligen Bild) und lokal zu betrachten. Die Auflösung entspricht dann HD (Lange Seite 1280 Pixel).
Bevor ich eines der Motive auf Leinwand herstelle, überarbeite ich die jeweilige Grafik oft noch im Hinblick auf Format und einige Details. Wenn sie eine Grafik aus diesem Portfolio erwerben möchten, entscheiden sie mit über Seitenverhältnis, Format und Auflagestärke. Sie erhalten dann das Exemplar mit der laufenden Nummer 1. Für evtl. weitere Exemplare der Auflage liegen damit Seitenverhältnis und Auflagestärke fest.
An der Gestaltung der Bilder ist keine KI beteiligt. Sie beruhen ausschließlich auf selbstentwickelten Algorithmen. Lediglich einige Bildbeschreibungen sind mit Unterstützung einer KI entstanden.

„Aranea ex Tempore“ – die Spinne aus der Zeit – webt ein hypnotisches Netz aus bronzenen und kupferfarbenen Ringen vor tiefem Türkis. Konzentrische Kreise und sphärische Wölbungen schichten sich wie Zeitwellen, die sich in glänzender, metallischer Reflexion biegen und spiegeln. Die Formen evozieren einen Schnitt durch die Raumzeit: ein temporales Spinnennetz, in dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in glattem, flüssigem Metall verschmelzen. Eine meditative Geometrie, die Einsteins Universum als schimmerndes, ewiges Gewebe zeigt – kühl, präzise und doch von warmer Tiefe durchzogen.

„Wespennest“ vereint drei Fraktale zu einem pulsierenden Insektenkosmos. Das erste in Hornissenfarben (Goldbraun, Bernstein, dunkles Ocker) strahlt aggressive Wucht aus. Das zweite in Goldwespen-Metallic (tiefes Türkis, leuchtendes Pink-Magenta, metallisches Blau) schimmert wie polierter Chitinpanzer. Das dritte in klassischen Wespenstreifen (Goldgelb, Schwarz, warmes Braun) summt vor Vitalität. Gemeinsam bilden sie ein endlos verzweigtes, selbstähnliches Nest: ein fraktales Wespennest, in dem jede Schicht, jede Spirale neue Stachel, neue Kammern, neue Aggression und Schönheit gebiert – Natur als unendliche, gefährlich schöne Geometrie.

In dunklen Gedanken versunken, stützt der Philosoph sein Kinn auf seine Faust. Die abstrakte Darstellung nutzt die Farben einer Hornisse, die Härte und Bedrohung signalisieren. Wie kann er der Gefahr begegnen? Ideen tun Not. Er arbeitet daran, grübelt, findet keinen Schlaf.
Das Bild signalisiert innere Unruhe, nicht aber Hoffnungslosigkeit.
Ein heller Lichtstreifen umfasst sein Haupt und zeigt den Weg aus seinem Dilemma.

„Snoopie“ ist eine verspielte, psychedelische Hommage an Snoopy, den ikonischen Beagle aus Charles M. Schulz’ Peanuts. Statt des klassischen Hundes auf der Hundehütte entfaltet sich hier ein hypnotischer Wirbel aus schimmernden Schichten: tiefes Rot und Burgunder umhüllen smaragdgrüne und türkise Bögen, die in kühles Blau und Lila übergehen. Die spiralförmigen, fast fraktalen Formen erinnern an Snoopies träumerische Fantasien – vom Roten Baron bis zur Schreibmaschine. Ein kosmischer Hundetraum in flüssigem, leuchtendem Farbfluss, der die kindliche Fantasie der alten Serie in abstrakte, raumzeitliche Tiefen taucht.















