Werner Siegfried Genreith, geboren 1956 in Nordrhein-Westfalen, ist ein vielseitiger Mathematiker, Physiker und Betriebswirt. Nach seinem Studium an der Universität zu Köln arbeitete er von 1984 bis 2019 als IT-Architekt und Chefdesigner bei IBM, wo er internationale Großkunden betreute. Genreith ist verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und vier Enkelkinder.
Seit Ende der 1980er Jahre widmet sich Genreith den naturwissenschaftlichen Ursachen von intelligentem Handeln und Bewusstsein. Seine privaten Forschungen führten zur Entwicklung mathematischer Modelle, die darauf abzielen, die Kluft zwischen den großen physikalischen Theorien zu überbrücken. In diesem Kontext veröffentlichte er 2010 das populärwissenschaftliche Buch "Bewusstsein, Zeit und Symmetrien", 2017 die mathematische Abhandlung "The Source of the Universe" und in dessen Konsequenz 2026 die wissenschaftsphilosophische Abhandlung "Volo ergo sum - Wie Wille, Zufall und Fehler die Welt erschaffen".
Vor etwa drei Jahren begann Genreith, mathematische Gleichungen und selbstentwickelte Algorithmen künstlerisch zu gestalten. Diese Entdeckung war ein Nebenprodukt seiner Forschung und eröffnete ihm neue Wege, die Ästhetik der Mathematik zu erkunden. Seine digitalen Kunstwerke verbinden greifbare Formen der Natur mit physikalischen Formeln und zeigen, wie Mathematik kreativ und gestalterisch eingesetzt werden kann. (Kölner Stadt-Anzeiger)
Unter dem Pseudonym Friedegis Heintger veröffentlichte Genreith den Science-Fiction-Roman "Einsichten eines Schwarms", der die Entdeckung des Geheimnisses von Bewusstsein und Intelligenz durch einen wissenschaftlichen Außenseiter thematisiert. (Thalia)
Abseits seiner wissenschaftlichen und künstlerischen Tätigkeiten prägte Genreith die landesweite Initiative "Alles dicht in NRW", die von 2010 bis 2020 aktiv war. Die Geschichte dieser Protestbewegung schildert er in seinem Buch "Ignoriert, ausgelacht und abgezogen". (BoD Buchshop)
Seit Mai 2024 präsentiert Genreith seine künstlerischen Arbeiten in diversen Ausstellungen. Seine Werke zeigen, dass Mathematik nicht nur ein Werkzeug zur Beschreibung der Welt ist, sondern auch eine Quelle für kreative und ästhetische Ausdrucksformen sein kann.