Chaos, Kunst und Algorithmen (Digitale Kunst) - Gegenständliches
Die vorgestellten Arbeiten repräsentieren Entwürfe, die abstrakte Grafiken mit realen Fotografien verbinden. Eine zukünftige Preisgestaltung richtet sich nach Format, Auflagenstärke und Gestaltung (Typ C) entsprechend der Preisübersicht.
Zur besseren Ansicht empfehle ich, einzelne Bildvorschauen herunterzuladen (kleines Symbol unten rechts im jeweiligen Bild) und lokal zu betrachten. Die Auflösung entspricht dann HD (Lange Seite 1280 Pixel).
Bevor ich eines der Motive auf Leinwand herstelle, überarbeite ich die jeweilige Grafik oft noch im Hinblick auf Format und einige Details. Wenn sie eine Grafik aus diesem Portfolio erwerben möchten, entscheiden sie mit über Seitenverhältnis, Format und Auflagestärke. Sie erhalten dann das Exemplar mit der laufenden Nummer 1. Für evtl. weitere Exemplare der Auflage liegen damit Seitenverhältnis und Auflagestärke fest.
An der Gestaltung der Bilder ist keine KI beteiligt. Sie beruhen ausschließlich auf selbstentwickelten Algorithmen. Lediglich einige Bildbeschreibungen sind mit Unterstützung einer KI entstanden.

Das Bild entstand auf Grundlage einer Fotografie, aufgenommen im Juli 2021, bei den GPS-Koordinaten 51 deg 52’ 39.76" N, 4 deg 38’ 20.65" E.

In der Grafik „Finsternis“ offenbart sich eine dramatische Neuinterpretation der Landschaft von Nideggen. Das Werk nutzt das ursprüngliche Bildmaterial von 2010 nicht als Abbild der Realität, sondern als Rohstoff für eine emotionale Urgewalt. Das dichte, filigrane Geflecht der Äste fungiert hier als organischer Käfig, der den Blick auf ein glühendes Zentrum freigibt.
Die Komposition besticht durch einen extremen Hell-Dunkel-Kontrast: Während der untere und seitliche Bereich in einer undurchdringlichen, samtenen Schwärze versinkt, scheint der obere Teil des Bildes in Flammen zu stehen. Die Texturen wirken fast wie glühende Lava oder neuronale Netze, die in einem feurigen Orange pulsieren. Im Herzen der Grafik ruht ein dunkler Kern, der wie ein kosmisches Auge oder eine ferne Galaxie wirkt und dem Bild eine mystische, fast apokalyptische Tiefe verleiht. „Finsternis“ zeigt nicht nur das Fehlen von Licht, sondern den gewaltigen Kampf der Elemente. Es ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit der Dualität von Schutz und Bedrohung, von Geborgenheit im Schatten und der alles verzehrenden Kraft des Feuers.

Das Bild entstand auf Grundlage einer Fotografie, aufgenommen im April 2011. Die Grafik verwendet die Farben der Fotografie.

Das Bild entstand auf Grundlage einer Fotografie mit dem Titel "Blutmond", aufgenommen im Januar 2019. Die Grafik verwendet die Farben der Fotografie.

Das Bild entstand auf Grundlage einer Fotografie mit dem Titel "Nideggen", aufgenommen im April 2022. Die Grafik verwendet die Farben der Fotografie.

Das Bild entstand auf Grundlage einer Fotografie, aufgenommen im Mai 2013. Die Grafik verwendet die Farben der Fotografie.

Das 2023 auf dem Markt von Antwerpen entstandene Foto bildet die Grundlage für eine Transformation von Raum in Frequenz. Die reich verzierten Giebelhäuser, Sinnbilder historischer Handelsmacht, werden von einer vertikal fließenden Wellenform durchzogen. Ihre Farben entstammen dem Motiv selbst: das kühle Grün oxidierter Fassaden, warme Sandsteintöne, das Rot der Marktstände und Fahnen.
Die mathematische Struktur legt sich wie ein energetischer Schleier über die Architektur. Sie verzerrt nicht, sondern interpretiert – als visuelle Analyse der im Bild verborgenen Dynamik. Wo Menschen handeln, gehen und verweilen, entsteht ein unsichtbarer Rhythmus. Diese Arbeit macht ihn sichtbar.
Die Strenge der historischen Baukunst trifft auf die Fluidität algorithmischer Bewegung. Vergangenheit und Gegenwart, Materie und Zahl, Marktgeschehen und abstrakte Ordnung verschmelzen zu einem Resonanzraum. So erscheint Antwerpen nicht nur als Ort, sondern als vibrierendes Gefüge aus Geschichte, Licht und mathematischer Energie.

In der Grafik „Zeitreise“ wird die Verlässlichkeit des Raumes durch eine mathematisch-ästhetische Kraft entmachtet. Das Werk basiert auf einer Aufnahme eines historischen Kellers oder Gewölbes, dessen rustikale Holz- und Steinbeschaffenheit im Hintergrund noch deutlich spürbar ist. Doch diese architektonische Realität wird von einer gewaltigen, wirbelnden Struktur überlagert, die das Bildzentrum dominiert.
Die spiralförmige Anordnung, deren Ränder an die komplexe Selbstähnlichkeit von Fraktalen erinnern, erzeugt eine enorme Sogwirkung. Durch die Verwendung der originalen Farbpalette – gedämpfte Taupe-Töne, Sandstein und kühles Anthrazit – wirkt die Verzerrung nicht wie ein Fremdkörper, sondern wie eine natürliche Anomalie des Raumes selbst. Es entsteht die Illusion, als würde sich die materielle Welt an diesem Ort in einen energetischen Wirbel auflösen.
„Zeitreise“ ist eine visuelle Metapher für den Prozess des Erinnerns und des Verfalls: Während die Architektur Beständigkeit suggeriert, reißt der Wirbel die Konturen auf und führt den Blick in ein tiefes, ungewisses Zentrum. Ein Werk, das den Moment des Übergangs zwischen Greifbarem und Metaphysischem meisterhaft einfängt.

Das Bild entstand auf Grundlage einer Fotografie, aufgenommen im Oktober 2019. Die Grafik verwendet die Farben der Fotografie.

Die Winterlandschaft fügt sich nahezu nahtlos in eine fraktale Flockenpracht. Weihnachten 2010 ist die Nordeifel bei Nideggen im Schnee versunken. Seit Tagen schon schneit es ununterbrochen. Dass es sich hier um einen Ausschnitt des Apfelmännchens handelt, wird erst auf den zweiten Blick klar. Man muss schon genauer hinsehen, um die typischen Formen zu entdecken.

Das Bild entstand auf Grundlage einer Fotografie mit dem Titel "Hohes Venn", aufgenommen im Februar 1999. Die Grafik verwendet die Farben der Fotografie.

Die Gemeine Goldwespe scheint auf der Suche nach einem Wirt nicht erfolgreich zu sein. Normalerweise legt sie ihre Eier in die Nester anderer Wespen- und Bienenarten, deren Brut die Larve dann frisst. Ihren Groll schleudert sie als telepathisches Gewitter in die Welt. Im April 2022 hatte sich das Tier auf dem Tisch der Terrasse niedergelassen und verweilte dort geraume Zeit in der Sonne. Vor allem die Farben aus Hinterleib und Brust der Wespe wurden in die Grafik übernommen.

Die Unterstadt von Lëtzebuerg bietet auch ohne grafische Unterstützung malerische Anblicke. Spiegelbild und Original sind hier durch eine Struktur in Naturfarben getrennt. Die zugrunde liegende Fotografie wurde im August 2011 bei einem Wanderurlaub in Luxemburg aufgenommen.

Das Bild entstand auf Grundlage einer Fotografie mit dem Titel "Kaminfeuer", aufgenommen im Januar 2017. Die Grafik verwendet die Farben der Fotografie.

Das Bild entstand auf Grundlage einer Fotografie mit dem Titel "Kordel - Trier", aufgenommen im August 2010, bei den GPS-Koordinaten 49 deg 47’ 28.91" N, 6 deg 39’ 56.68" E.

Das Bild entstand auf Grundlage einer Fotografie mit dem Titel "Kordel - Trier", aufgenommen im August 2010, bei den GPS-Koordinaten 49 deg 47’ 28.91" N, 6 deg 39’ 56.68" E.

Das Bild entstand auf Grundlage einer Fotografie mit dem Titel "Füssen", aufgenommen im Oktober 2024, bei den GPS-Koordinaten 47 deg 36’ 13.90" N, 10 deg 40’ 58.09" E.

Das Bild entstand auf Grundlage einer Fotografie, aufgenommen im Juli 2012, bei den GPS-Koordinaten 51 deg 16’ 52.08" N, 3 deg 2’ 3.22" E.

Das Bild entstand auf Grundlage einer Fotografie mit dem Titel "Rysum - Greetsiel", aufgenommen im August 2017, bei den GPS-Koordinaten 53 deg 29’ 56.67" N, 7 deg 2’ 51.83" E. Die Grafik verwendet die Farben der Fotografie.

Ist dies der Weinkeller im Dornröschenschloss? Fast scheint es so. Woher sonst stammen die merkwürdigen Ranken und dornigen Gewächse? Vielleicht auch handelt es sich bei den Fässern um Grabstätten für die ehemaligen Bewohner des verwunschenen Schlosses. Lassen wir die blühende Fantasie einmal außen vor. Die Anlage gehört zur ehemaligen Kellerei des Klosters Eberbach im Oktober 2017. Leider sind die Fässer allesamt leer.