(Stand 19.06.2026)
Die hier gezeigten Werke eröffnen eine neue Dimension bildnerischer Ausdruckskraft. Sie entstammen keiner traditionellen Malweise und keiner digitalen Spielart im herkömmlichen Sinn. Vielmehr handelt es sich um eine neue Kunstform – eine Synthese aus mathematischer Präzision und künstlerischer Intuition, die in dieser Form wohl einzigartig ist.
Die Bildwelten entstehen aus komplexen mathematischen Gleichungen, die nach den Regeln der Relativität, der Geometrie oder der Chaostheorie gestaltet und durch digitale Verfahren sichtbar gemacht werden. Jede Linie, jede Welle, jede Lichtspur folgt dabei einer inneren, berechenbaren Ordnung – und doch entfalten sie eine Wirkung, die zutiefst emotional und menschlich ist. Aus abstrakten Formeln entstehen Bilder, die Bewegung, Tiefe, Licht und Raum atmen – Werke, die zugleich rational konstruiert und sinnlich erfahrbar sind.
Schon in der Antike bestand zwischen Mathematik, Musik und bildender Kunst eine enge Verbindung. Pythagoras sah in Zahlen das Fundament der Harmonie, Leonardo da Vinci fand in geometrischen Proportionen das Maß der Schönheit, und in der Musik Johann Sebastian Bachs verschmelzen Zahl und Klang zu reiner Struktur. In dieser Tradition steht auch die vorliegende Kunst – sie führt die Idee der mathematischen Ästhetik mit den Mitteln des digitalen Zeitalters fort.
Diese Werke sind jedoch mehr als die bloße Visualisierung von Gleichungen. Sie sind Ausdruck eines künstlerischen Denkens, das das Unsichtbare sichtbar macht: die Ordnung hinter dem Chaos, die Bewegung im Stillstand, das Zeitliche im Räumlichen. In den Formen und Farben spiegelt sich eine tiefe geistige Dimension – eine Verbindung von Wissenschaft und Empfindung, von Logik und Intuition.
So entstehen Bilder, die den Betrachter in eine Welt zwischen Naturgesetz und Traum führen. Sie laden dazu ein, Mathematik nicht als abstrakte Wissenschaft, sondern als Quelle der Schönheit zu begreifen – als Sprache des Universums, die der Künstler in eine menschliche, sinnliche Erfahrung übersetzt.
Diese Kunst ist ein Dialog zwischen Form und Gefühl, zwischen Formel und Fantasie. Sie überschreitet die Grenzen zwischen Disziplinen und eröffnet ein neues Feld ästhetischer Erfahrung – ein Terrain, auf dem Denken und Empfinden, Berechnung und Poesie zu einer Einheit verschmelzen.
Werner Siegfried Genreith, Nideggen
EMail: info[at]bzus.de
Web: https://fractal.genreith.com
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001. Albtraum
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 90x90 cm
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„Albtraum“ entfaltet ein Geflecht aus dunklen, ineinanderstürzenden Formen. In Schwarz- und Grautönen verschieben sich Ebenen wie fragile Membranen, die keinen festen Halt bieten. Licht gleitet nur schwach über die Flächen und verliert sich im Zentrum, wo Tiefe zur Bedrohung wird. Der Schnitt durch Raumzeit wirkt hier zerrissen – ein stilles, beklemmendes Echo innerer Unruhe. |
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002. Bequemlichkeit
Siegfried Genreith |
Auflage: frei Format: 50x50 cm
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Zu tun, was alle tun, zu sagen, was alle sagen, zu denken, was alle denken, ist immer bequem, aber selten richtig! |
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003. Bergspiegel
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x40 cm
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Hinter dem Obersee bei Berchtesgaden endet die Welt in steilen Hängen und Wasserfällen, die sich in seiner unbewegten Oberfläche spiegeln. Im Oktober 2008 entstand die Aufnahme hinter der Grafik. Die Farben entstammen der Fotografie. Die blattartigen Strukturen wurzeln an der Grenze zwischen realer Landschaft und Spiegelbild. |
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004. Blaue Murmelei
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 80x80 cm
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„Blaue Murmelei“ taucht in ein Meer aus leuchtendem Blau und glühendem Rot. Sanft ineinandergreifende Kugelformen scheinen zu flüstern, als führten sie ein stilles Gespräch aus Licht und Bewegung. Das Werk erinnert an das Farbspiel des Dompfaffen und lässt zugleich kosmische Assoziationen aufscheinen – eine poetische Murmelbahn zwischen Mathematik und Fantasie. |
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005. Blutmond
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 90x90 cm
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Blutmond zeigt die Mondfinsternis vom Januar 2019, eingebettet in ein pulsierendes Fraktal aus warmen Eigenfarben. Die chaotische Geometrie umrahmt den rötlich schimmernden Himmelskörper wie eine kosmische Blüte, aus deren Zentrum der Mond zu schweben scheint. Diese Verschmelzung von Astronomie und digitaler Kunst erzeugt eine fesselnde, fast dreidimensionale Dynamik. Das Bild fügt sich in einen schwarzen Rahmen mit Schattenfuge und Tiefenwirkung. |
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006. Dahliade
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 90x90 cm
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Das Bild erinnert mich an die farbenprächtige Dahliade - einer Ausstellung der schönsten Dahlien der Region - die ich vor Jahren in Bredene/Belgien bei regnerischem Wetter besucht habe. Die Formen entstehen aus einem Wellenmuster, wie es auf einer Wasseroberfläche zu beobachten ist, und einer mathematischen Flächentransformation. Das Bild fügt sich in einen schwarzen Rahmen mit Schattenfuge. |
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007. Der Fluss
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x40 cm
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In kräftigen Farben des Prismas erstrahlt die Hill im Hohen Venn, die sich irgendwann im Unendlichen zu reinen Weiß vereinen werden. Das Bild entstand auf Grundlage einer Fotografie, aufgenommen im August 2011,im belgischen Brackvenn westlich von Monschau. |
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008. Der wundervolle Gedanke
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x60 cm
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Dieses Werk ist pure Flugkraft. Wie ein „glücklicher Gedanke“, den man braucht, um mit Feenstaub abzuheben, pulsiert hier ein leuchtendes Zentrum aus weißem Licht und zärtlichem Magenta. Die geschwungenen, elektrisierenden Linien in Cyan und Kobaltblau wirken wie die Pfade durch den Sternenhimmel – direkt auf den „zweiten Stern rechts“ zu. Ein visuelles Ausrufezeichen für die Unschuld und die grenzenlose Fantasie der Kindheit. |
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009. Die Vögel
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 90x90 cm
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Die Farben zu diesem wirbelnden Wellenmeer stammen von einem Ara. Was mag wohl hier mit dem Vogel geschehen sein? Hoffentlich war in tropischer Hitze kein Ventilator im Spiel, wie in dem Lied der Prinzen von 1997 (Die Vögel). Das Bild fügt sich in einen schwarzen Rahmen mit Schattenfuge. |
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010. Die Welle
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x40 cm
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Diese Komposition vereint die raue Küstenwirklichkeit mit mathematischer Ästhetik. Während der Vordergrund die stoffliche Schwere der Findlinge und das ruhige Blau der Ostsee festhält, bricht im Himmel eine digitale Eruption hervor. Eine fraktale Spirale, geformt aus den Farben des Augenblicks, schiebt sich wie eine surreale Naturgewalt über die Szenerie – ein visuelles Echo, das die Grenzen zwischen Fotografie und digitaler Malerei fließend verwischt. |
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011. Eisfeenland
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x40 cm
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Eisfeenland entführt in eine glitzernde Winterwelt der Nordeifel. Schneebedeckte Bäume strecken sich in den klaren Himmel, während geometrische Strukturen den Blick leiten. Die Kälte scheint spürbar und kriecht vom Boden aufwärts, eingefangen in einer Komposition aus frostigen Blautönen, hellem Weiß und schattigen Linien, die der Szene eine fast magische Tiefe verleihen. |
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012. Eisvogelblues
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 90x90 cm
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Die prächtigen Farben eines Eisvogels fließen von den Rändern in das Bild, kommunizieren miteinander und bilden sanfte Muster, deren Faszination mit einem Kaminfeuer vergleichbar ist und den Blick fesselt. Das Bild fügt sich in einen schwarzen Rahmen mit Schattenfuge. |
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013. Farben der Karibik
Siegfried Genreith |
Auflage: Unikat Format: 154x154 cm
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„Farben der Karibik“ leuchtet wie ein eingefrorener Atemzug über dem Meer vor Antigua. Türkis, Aquamarin und warmes Orange fließen ineinander wie Licht auf Wasser. Kugeln und Bögen überlagern sich, als würden Wellen und Himmel zugleich sichtbar. In der Mitte ruht eine schimmernde Form – ein stiller Tropfen, der das Glühen der See in sich sammelt. |
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014. Feenreich
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 40x60 cm
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Ein Rittersporn aus dem Oktober 2010 wird hier zum Portal. Die Regenbogenfarben durchdringen die violette Blüte nicht nur, sie scheinen sie molekular aufzulösen. Die vertikalen Lichtstreifen im Hintergrund wirken wie eine Aura, die den Rittersporn aus der irdischen Wiese in eine feenhafte Landschaft entschweben lässt. Ein flüchtiger Moment, in dem die Realität zugunsten der Magie verblasst. |
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015. Feuer aus Glut
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x60 cm
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„Feuer aus Glut“ explodiert in intensiven Spektralfarben. Leuchtendes Gelb, Rot und Neonfarben verschmelzen zu einer pulsierenden Form, die wie ein energetischer Kern wirkt. Die Raumzeit erscheint hier aufgeladen, fast eruptiv – ein Moment zwischen Verdichtung und Ausbruch, in dem Hitze, Bewegung und Licht untrennbar ineinander übergehen. |
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016. Ginkgo
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 90x90 cm
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„Ginko“ entfaltet sich in den Farben eines Buntspechts – Schwarz, Weiß und das leuchtende Rot seiner Signatur. Wie eine abstrakte Blüte oder ein Fächer aus Licht öffnet sich die Form, wächst in Wellen und Spiralen in den Raum hinein. Das Werk ist eine Hommage an die Schönheit organischer Symmetrie – und daran, wie Mathematik sich in Natur verwandelt, sobald man sie fühlen lernt. Das Bild fügt sich in einen schwarzen Rahmen mit Schattenfuge und Tiefenwirkung. |
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017. Goldene Stille
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x60 cm
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Ein ruhender Kern schwebt im Glühen von Gold, Karmin und dunklem Schimmer. Wie das schillernde Kleid einer Goldwespe legt sich Farbe um Form, verdichtet sich zu einer sanften Senke. Vierdimensionale Rauzeitwellen werden spürbar: lautlos, gespannt, im Gleichgewicht von Licht und Krümmung. |
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018. Grauzonen
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 40x60 cm
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In Grauzonen erhebt sich ein abgestorbener Baum im winterlichen Hohen Venn wie ein stummes Relikt vergangener Zeiten. Schwarz, Weiß und unzählige Zwischentöne verschmelzen zu einer dramatischen Szenerie, in der Licht und Schatten in pulsierenden Bahnen tanzen. Aufnahme von 2019, transformiert zu einem Bild zwischen Realität und Vision. |
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019. Herbstmorgen
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 90x90 cm
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„Herbstmorgen“ schwebt in gedämpften, erdigen Tönen zwischen Rosa, Grau und Grün. Sanfte Wellen legen sich übereinander wie Nebelschichten über einer Landschaft. Eine helle, kuppelartige Form erhebt sich am Horizont – wie eine aufgehende Sonne im Stillstand der Zeit. Der Schnitt durch Raumzeit wirkt ruhig und getragen, als atme der Morgen selbst in langsamen, weichen Bewegungen. |
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020. Im Bogen der Zeit
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x60 cm
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Schillernde Bögen in Blau, Grün und Mandarinorange wölben sich zu einem Strudel, der Raum und Zeit ineinander verschränkt. Wie das Gefieder einer Mandarinente tragen die Farben die Bewegung, während vierdimensionale Rauzeitwellen sichtbar werden. Die Formen folgen Einsteins Gesetzen: Gravitation als Geometrie, elegant, präzise und lebendig. |
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021. Mutter Erde
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x40 cm
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Mutter Erde zeigt einen einzeln stehenden Baum unter einem weit geöffneten Himmel – ein Sinnbild für Einsamkeit, Beständigkeit und Leben. Was oberirdisch als stille Szene erscheint, entfaltet unterhalb der Horizontlinie ein fraktales Wurzelwerk von überwältigender Tiefe. Wie natürliche Nervengeflechte breiten sich die spiralförmigen Strukturen aus und lassen erahnen, wie stark das Sichtbare mit dem Unsichtbaren verbunden ist. |
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022. Panta rhei
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x40 cm
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Schillernde Spiegelungen und sanft verzerrte Strukturen verwandeln die Moorlandschaft des Hohen Venns in eine fließende Traumsequenz. In Panta rhei verschmilzt Wasser mit Himmel, Bewegung mit Ruhe. Digitale Transformationen heben den Ort ins Mystische – eine Momentaufnahme von 2011, mitten im Nirgendwo bei Monschau. |
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023. Phallus impudicus
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x60 cm
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„Phallus Impudicus“ entfaltet ein Spiel aus warmen, erdigen Farben, inspiriert von einer herbstlichen Landschaft. Wellen in vier Dimensionen formen eine Gestalt, die den Naturliebhaber an die Gemeine Stinkmorchel erinnern mag – oder an etwas ganz anderes. Zwischen Anspielung, Fantasie und wissenschaftlicher Strenge stellt sich die Frage: Kann Mathematik Sünde sein, wenn sie solche Formen hervorbringt? |
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024. Quell des Lebens
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 80x80 cm
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„Quell des Lebens“ strömt in vibrierenden Farben von Blau, Grün und Purpur – ein pulsierendes Zentrum, aus dem Bewegung, Energie und Form hervorgehen. Die Komposition scheint zugleich mikroskopisch und kosmisch: Geburt und Expansion, Urkraft und Wandlung. Aus reiner Mathematik wird hier ein Symbol für das, was alles Sein in Gang setzt – das unaufhörliche Fließen des Lebens selbst. |
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025. Raum und Zeit
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x60 cm
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„Raum und Zeit“ entfaltet sich als glühende Sphäre in einem Meer aus Energie und Bewegung. Die Wellen des Lichts biegen sich, das Gefüge der Dimensionen scheint in Schwingung zu geraten. Der Betrachter wird selbst zum Reisenden – fast mit Lichtgeschwindigkeit gleitend durch die Krümmung der Raumzeit. Was Einstein mathematisch beschrieb, wird hier zur sinnlichen Erfahrung aus Farbe, Form und Bewegung. |
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026. Rhapsodie in Violett
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x60 cm
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Rhapsodie in Violett ist eine Farbsymphonie, die Einsteins vierdimensionale Raumzeit visualisiert. Ein leuchtender violetter Kreis schwebt als Ereignishorizont im Zentrum, umgeben von Verläufen in Smaragdgrün und feurigem Rot. Diese geometrische Komposition macht das Verschmelzen von Zeit und Raum spürbar. Zufällige Farben erzeugen eine kosmische Tiefe – ein meditativer Tanz aus Licht und Musik. |
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027. Rheinland
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x40 cm
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"Rheinland" ist ein künstlerisches Meisterwerk, das die Essenz des gleichnamigen deutschen Landschaftsraums einfängt. Die Grafik, basierend auf einer Fotografie, zeigt lebendige rote Blumen im Vordergrund, die sich vor einem abstrakten, schimmernden Hintergrund aus Grau-, Weiß- und Rottönen abheben. Dieser reflektiert das Wasser und die Skyline, verschmolzen zu einem impressionistischen Spiel aus Licht und Farbe. Die Bildkomposition verbindet Natur und Architektur zu einer harmonischen, traumhaften Szenerie, die die Schönheit des Rheinlands poetisch interpretiert. |
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028. Schattenwelt
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x60 cm
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„Schattenwelt“ erhebt sich wie ein dunkler Himmelskörper über einem spiegelnden Horizont. Tiefes Nachtblau und das leuchtende Rot eines Gimpels durchziehen die Szene in klaren Konturen. Die Kugel scheint auf einer fließenden Fläche zu schweben, ihr Glühen spiegelt sich darunter wie ein verborgenes Echo. Licht und Schatten berühren sich an einer feinen Linie – ein stiller Übergang zwischen sichtbarer und verborgener Dimension. |
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029. Schmetterling
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x60 cm
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„Schmetterling“ entfaltet sich in leuchtenden Schwingen aus Violett, Türkis und sanftem Grün. Wie aus Energie geboren, scheint die Gestalt im Raum zu tanzen – schwerelos und doch voller innerer Bewegung. Das Werk erinnert an den Moment des Erwachens, an das Aufblitzen von Schönheit und Veränderung im Fluss der Zeit. |
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030. Spore
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x60 cm
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„Spore“ wirkt wie ein stiller Abdruck aus einer fremden Dimension. In Schwarz und Weiß formen sich weiche, ineinanderfließende Strukturen zu einer kugelähnlichen Gestalt, eingebettet in geschwungene Bahnen. Licht und Schatten modellieren die Oberfläche wie eine tastbare Welle. Es ist ein Moment, eingefroren im Schnitt durch vierdimensionale Raumzeit – reduziert, ruhig, und doch voller innerer Bewegung. |
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031. Stilblüte
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 90x90 cm
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Raumzeitwellen in vier Dimensionen fließen ineinander, kommunizieren miteinander, verstärken oder löschen sich gegenseitig aus und bilden bizarre Muster in den Farben einer Mandarinente. In Stilblüte verschmelzen mathematische Präzision und poetische Farbwelten zu einem hypnotischen Gesamtbild. Inspiriert von der fraktalen Ästhetik und den Farben der Natur, entfaltet sich eine virtuelle Blüte jenseits der Dimensionen – ein visuelles Spiel aus Raum, Zeit und digitaler Schöpfung. Das Bild fügt sich in einen schwarzen Rahmen mit Schattenfuge. |
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032. Träume
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 40x60 cm
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Zu einem wahren Spiegel der Träume macht die unaufdringlich eingebettete Grafik diesen Sonnenuntergang über der Nordsee. Kaum erkennbar sind die Übergänge zwischen Traum und Wirklichkeit, die über Brandung und Watt nahtlos miteinander verschmelzen. Die Aufnahme entstand im Juli 2012 bei De Haan an der belgischen Küste. |
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033. Vennfrühling
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x40 cm
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Ein Hauch von Frühling schleicht sich in die Winterlandschaft des Hohen Venns. Die Wasserfläche spiegelt die kommende Jahreszeit und kündigt vom baldigen Erwachen der Natur. Die Aufnahme entstand im März 2009 im belgischen Hohen Venn bei Monschau. Die eingewobene Grafik zeigt die natürlichen Farben einer Frühlingswiese mit Löwenzahn und Klatschmohn. |
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034. Vennhorizont
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x40 cm
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Dieser Steg im Venn bei Mützenich ist mehr als ein Pfad – er ist ein Portal. Die Grafik löst die Grenze zwischen Holz und Wasser auf, während die Farben der Fotografie sanft in eine mystische Unschärfe fließen. Im August 2011 festgehalten, führt dieser Vennhorizont den Blick unaufhaltsam in die Ferne. Ein unaufdringliches, fast lautloses Werk, das die Einsamkeit und Zauberkraft des Moores zelebriert. |
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035. Vennlichter
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x40 cm
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Der Winter im Brackvenn spiegelt sich in zugefrorenen Tümplen in winterlichen Farben und verleihen der Landschaft einen mystischen Charakter. Das Foto entstand im Februar 2019 im belgischen Venn bei Mützenich. |
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036. Vennsommer
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x40 cm
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Jede Jahreszeit hat ihren Reiz im Hochmoor. Sattes Grün wechselt mit kleinen Seen. Ein zauberhaftes Licht liegt über allem. Die Grafik in den Farben der Vennlandschaft entführt den Betrachter in ein Feenreich. Die Fotografie wurde im August 2011 im belgischen Hohen Venn bei Monschau aufgenommen. |
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037. Vennweiß
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x40 cm
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Vennweiß zeigt die winterliche Stille des belgischen Hohen Venns im Februar 2019. Schnee und Reif verwandeln die Landschaft in ein endloses, sanftes Weiß, während dezente grafische Strukturen die Szene durchziehen. In der bleigrauen Weite offenbart sich eine stille, fast meditative Schönheit. |
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038. Wespe
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 90x90 cm
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Die Farben der Gemeinen Wespe bilden die Grundlage für diesen süßen Zauber aus ineinander fließenden Wellen, die sich im Zentrum verlieren. Dem Bild liegt ein Modell von Wellen auf einer Wasseroberfläche zugrunde, wie sie miteinander kommunizieren, sich gegenseitig auslöschen oder verstärken. Eine mathematische Transformation kehrt dabei das Innere nach außen und sorgt für dieses phantastische Spiel der Formen. Das Bild fügt sich in einen schwarzen Rahmen mit Schattenfuge. |
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039. Wespengroll
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x40 cm
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Die Gemeine Goldwespe scheint auf der Suche nach einem Wirt nicht erfolgreich zu sein. Normalerweise legt sie ihre Eier in die Nester anderer Wespen- und Bienenarten, deren Brut die Larve dann frisst. Ihren Groll schleudert sie als telepathisches Gewitter in die Welt. Im April 2022 hatte sich das Tier auf dem Tisch der Terrasse niedergelassen und verweilte dort geraume Zeit in der Sonne. Vor allem die Farben aus Hinterleib und Brust der Wespe wurden in die Grafik übernommen. |
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040. Windspiel
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 60x40 cm
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„Windspiel“ transformiert die ikonische Landschaft von Kinderdijk in eine feine, florale Abstraktion. Die Windmühlen und das Ufergrün werden durch fraktale Strukturen aufgebrochen, die wie Eiskristalle oder Pusteblumen in einen minimalistischen, hellen Raum hineinragen. Unter Verwendung der Originalfarben entsteht eine Leichtigkeit, die das Schwere der Mechanik vergessen lässt und die Dynamik des Windes in eine poetische Grafik übersetzt. |
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041. Zweiundvierzig
Siegfried Genreith |
Auflage: limitiert ( 10 ) Format: 90x90 cm
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Zweiundvierzig strahlt in den changierenden Farben einer Goldwespe – smaragdgrün, tiefrot und dunkelblau. Die Komposition pulsiert zwischen Ruhe und Bewegung, getragen von sanften Raumzeitwellen, die an das relativistische Weltbild Albert Einsteins erinnern. Eine Hommage an die ultimative Antwort aus Douglas Adams’ Kultroman. Das Bild fügt sich in einen schwarzen Rahmen mit Schattenfuge und Tiefenwirkung. |